HOFFNUNG AUF DEN HERRN (Juni – August 2024)

VORWORT DES HERAUSGEBERS

Es ist durchaus angebracht, Ausdrucksformen christlicher Hoffnung, die sowohl für Heute als auch für die herrliche Zukunft gilt, in unserem folgenden Quartalsstudium zu betrachten, die Gott für uns vorbereitet hat.

Die fünf Lektionen von der 1. Einheit „Hoffnung erleben“ betrachten die christliche Hoffnung aus der Sicht derjenigen, deren Glaube an Christus die Urgemeinde geprägt hat. Sie basieren auf neutestamentlichen Texten, dem 2. Kolosser- und 2. Korintherbrief, dem Römer- und Hebräerbrief und der Apostelgeschichte. In Kolosser 1:27 (Lektion 1) teilt Paulus den Kolossern mit, dass ihnen die Geheimnisse Gottes bekannt werden, wenn ihre Hoffnung auf Christus ihr Leben verwandelt. Im zweiten Brief an die Korinther (Lektion 2) führt die Hoffnung auf Christus zu noch größerer Kühnheit als es Mose möglich war, weil die Gläubigen Gottes Herrlichkeit „mit unverhülltem Angesicht“ sehen können (2. Korinther 3:18). Lektion 3 weist auf die Hoffnung hin, die in unseren Mitmenschen geweckt wird, wenn sie die Erlösung sehen, welche der Heilige Geist in uns bewirkt (Römer 15:1-13). In Lektion 4 finden wir, wie auch der Autor des Hebräerbriefs (Kapitel 6), Ermutigung in dem geistlichen Rettungsanker, den wir durch Christus in Gott haben. Die Einheit endet mit einer Lektion aus Apostelgeschichte 26:1-11 und einem Zeugnis christlicher Hoffnung aus Paulus eigenen Lippen, als er sich vor König Agrippa verteidigt.

Die 2. Einheit „Hoffnung ausdrücken“ lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gebete des alten Israel als Vorbild, Gott unser Lob darzubringen und unsere Bitten vorzulegen. Diese hebräischen Gebete sind ebenfalls Ausdruck christlicher Hoffnung. Die erste Lektion dieser Einheit stammt aus einem Klagelied in Klagelieder Kapitel 3, während die restlichen Lektionen den Psalmen entnommen sind.

Die vier Lektionen der 3. Einheit, „Ewige Hoffnung“ (1. Thessalonicher, 1. Johannes und Titus), betrachten Aspekte der verheißenen Zukunft, die Gott für diejenigen vorbereitet, die den Namen Jesu anrufen. Wie sieht Hoffnung aus, während wir darauf warten, dass Jesus in Herrlichkeit wiederkommt und endlich alles in Ordnung bringt? Paulus sieht die Nähe der Wiederkunft Christi voraus, als er den Thessalonichern erzählt, wie aufgeregt er ist, mit ihnen zu prahlen (Lektion 10), auch wenn er sich Sorgen über die Probleme macht, die ihren Glauben in seiner Abwesenheit erschüttern könnten. Ebenso sieht der 1. Johannesbrief (Lektion 11) die Wiederkunft Christi voraus, damit wir, indem wir Christus sehen, Ihm ähnlich werden können.

Die letzten beiden Lektionen 12 und 13 des Quartals stammen aus dem Titusbrief, in welchem wir Paulus Appell hören, den gegenwärtigen Moment mit Hoffnung zu leben, welche in Gottes gnadenvoller Zukunft verwurzelt ist, die durch Tod und Auferstehung gesichert ist. Möge Gott dein treues Studium Seines Wortes in diesem Quartal segnen!

Steve

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