{"id":4151,"date":"2026-03-14T20:02:03","date_gmt":"2026-03-14T19:02:03","guid":{"rendered":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/?page_id=4151"},"modified":"2026-03-14T20:02:50","modified_gmt":"2026-03-14T19:02:50","slug":"15-maerz-21-maerz-2026-wir-sind-alle-eins-in-christus-4","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/sabbatschule-2\/15-maerz-21-maerz-2026-wir-sind-alle-eins-in-christus-4\/","title":{"rendered":"15. M\u00e4rz &#8211; 21. M\u00e4rz 2026 \u2013 Wir sind alle eins in Christus (4)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">QUARTALSTHEMA: SOZIALLEHREN DER GEMEINDE (M\u00e4rz &#8211; Mai 2026)<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Einheit I: Unsere Verpflichtungen gegen\u00fcber unserem N\u00e4chsten erf\u00fcllen (5 Lektionen)<\/p>\n\n\n\n<p>4. Wir sind alle eins in Christus (Lektion 4 von 5)<\/p>\n\n\n\n<p>Tagesandachten von Gem Barton<\/p>\n\n\n\n<p>SONNTAG, 15. M\u00e4rz 2026: 1. Samuel 18:1-5<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal haben wir Freunde, die uns wie Familie vorkommen. Als ich elf war, hatte ich eine Klassenkameradin, deren Mutter gestorben war und deren Vater eine herzlose Frau geheiratet hatte. Meine Freundin und ihre Geschwister wurden schlecht behandelt \u2013 man verweigerte ihnen sogar das Essen. Eines Tages verlor meine Freundin in der Schule das Bewusstsein, und ich begleitete sie ins Krankenhaus. Von diesem Tag an waren wir unzertrennlich; ich teilte sogar meine Mahlzeiten mit ihr. Jahrzehnte sp\u00e4ter genie\u00dfen wir immer noch unsere tiefe Freundschaft. Durch diese Erfahrung verstehe ich die unmittelbare Verbundenheit zwischen Jona und David, die durch einen Bund besiegelt wurde. Ich bete, dass wir alle eine so tiefe Seelenverbindung erleben d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>MONTAG, 16. M\u00e4rz 2026: 1. Johannes 4:7-16<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes ermahnte seine Leser, die Liebe Gottes durch N\u00e4chstenliebe zu vollenden. Dies erscheint passend, da Johannes als der J\u00fcnger war, den Jesus besonders lieb hatte (Johannes 13:23). Liebe ist ein fortw\u00e4hrender Prozess. Wir k\u00f6nnen nicht heute lieben und morgen nicht mehr. Gott lehrte uns lieben, indem Er uns Seine Liebe zeigte. Er sandte Seinen einzigen Sohn, um durch Seinen Tod am Kreuz unsere S\u00fcnden zu tragen. Das ist der h\u00f6chste Akt der Liebe! Johannes erkl\u00e4rte, dass wer nicht liebt, Gott nicht kennt, denn Gott ist Liebe (Vers 8). Wie k\u00f6nnen wir heute unseren Mitmenschen Liebe zeigen? Gibt es jemanden, den du nur schwer lieben kannst? Wie kann Gottes Liebe dich inspirieren?<\/p>\n\n\n\n<p>DIENSTAG, 17. M\u00e4rz 2026: 1. Johannes 4:17-21<\/p>\n\n\n\n<p>Ist dir aufgefallen, wie Johannes betonte, dass sich unsere Liebe zu Gott in unserer N\u00e4chstenliebe ausdr\u00fcckt? Als Jesus gefragt wurde, welches das gr\u00f6\u00dfte Gebot sei, antwortete er: &#8222;Den Herrn von ganzem Herzen zu lieben ist das erste und gr\u00f6\u00dfte Gebot, und deinen N\u00e4chsten zu lieben wie dich selbst ist das zweite.&#8220; (Matth\u00e4us 22:36-40) Daraus schloss Johannes, dass wir l\u00fcgen, wenn wir behaupten, Gott zu lieben, aber unseren Bruder oder unsere Schwester nicht lieben k\u00f6nnen (Vers 20). Lasst uns diese Woche besonders darauf achten, Gott zu lieben, indem wir Seinem Wort gehorchen und einander lieben wie uns selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>MITTWOCH, 18. M\u00e4rz 2026: Jesaja 56:3-8<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist allm\u00e4chtig \u2013 bei Ihm ist alles m\u00f6glich. Gott ist unparteiisch \u2013 was Er f\u00fcr andere getan hat, kann Er auch f\u00fcr dich tun. Gott sagt, Er wird alle Menschen zu sich zur\u00fcckf\u00fchren und dass eines Tages alle Ihn anbeten werden. Auch Fremde und Eunuchen haben ihren Platz, sobald sie sich entschieden haben, Gott zu dienen und den Sabbat zu ehren. Gott hat durch den Propheten Jesaja verk\u00fcndet, dass Er, so wie er den Rest Israels gesammelt hat, auch andere zu sich sammeln wird. Lasst uns Gott heute preisen, dass er uns in Seinen Heilsplan aufgenommen und uns das Vorrecht geschenkt hat, Ihn anzubeten.<\/p>\n\n\n\n<p>DONNERSTAG, 19. M\u00e4rz 2026: Psalm 133-134<\/p>\n\n\n\n<p>David beschrieb die Einheit der Gl\u00e4ubigen als ein wundersch\u00f6nes Erlebnis. Er verglich diese Gemeinschaft mit dem Salb\u00f6l, das auf Aarons Haupt gegossen wurde und bis zum Saum seines Gewandes floss, und mit dem Tau, der auf den Berg Zion herabf\u00e4llt. Hast du schon einmal eine Gemeinde von Gl\u00e4ubigen in gemeinsamer Anbetung erlebt? Lanny Wolfe dr\u00fcckte es treffend mit dem Liedtext aus: &#8222;Ich liebe die Begeisterung, die ich sp\u00fcre, wenn ich mit Gottes wunderbarem Volk zusammenkomme.&#8220; Ich hoffe, wir k\u00f6nnen diese Begeisterung an diesem Sabbat erleben, wenn wir dem Aufruf des Psalmisten folgen, den HERRN im Heiligtum anzubeten und zu preisen. (Psalm 134:2)<\/p>\n\n\n\n<p>FREITAG, 20. M\u00e4rz 2026: Galater 3:25-29<\/p>\n\n\n\n<p>Wir alle sind durch den Glauben an Jesus Christus Kinder Gottes. Loben wir Gott heute daf\u00fcr, dass wir nicht l\u00e4nger unter einem &#8222;Zuchtmeister&#8220; stehen und jedes Mal ein Opfertier kaufen m\u00fcssen, wenn wir ges\u00fcndigt haben? Wenn ich an die M\u00fche und die Kosten denke, die ein Opfertier gekostet h\u00e4tte, bin ich Gott dankbar, dass wir das Gesetz nicht l\u00e4nger als unseren Erzieher brauchen. Die Sch\u00f6nheit liegt in der Allumfassendheit des Evangeliums von Christus. Es gibt keine Extrabehandlung f\u00fcr Juden oder Heiden, Sklaven oder Freie, M\u00e4nner oder Frauen. Wir alle geh\u00f6ren gemeinsam zu Christus.<\/p>\n\n\n\n<p>SABBAT, 21. M\u00e4rz 2026: Apostelgeschichte 10:9-15, 30-35<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist eine meiner liebsten Geschichten in der Bibel. Besonders gef\u00e4llt mir, wie Gott mit Petrus und Kornelius \u00fcber diese Missionsreise sprach. Sie brachte Juden und Heiden zusammen. H\u00e4tte Gott nicht im Traum zu Petrus gesprochen, w\u00e4re er vielleicht nie zu Kornelius gegangen. Kennst du jemanden, der alles richtig macht, aber Jesus nicht als seinen Retter anerkennt? Welche Verantwortung h\u00e4tten wir in so einer Situation? Gott nimmt uns alle an, deshalb m\u00fcssen wir bereit sein, allen von Jesus zu erz\u00e4hlen \u2013 besonders denen, die einer anderen Gesellschaftsschicht angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>BIBELSTELLEN:<\/p>\n\n\n\n<p>Studientexte: Apostelgeschichte 10:9-15, 30-35; Galater 3:28-29<\/p>\n\n\n\n<p>weiterf\u00fchrende Texte: Ruth Kapitel 1; Johannes Kapitel 4; Apostelgeschichte 10:1-11; R\u00f6mer Kapitel 1<\/p>\n\n\n\n<p>Andachtstext: Kolosser 3:1-11<\/p>\n\n\n\n<p>Merkvers:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.&#8220; (Galater 3:28)<\/p>\n\n\n\n<p>KERNINHALT:<\/p>\n\n\n\n<p>Ethnische und soziale Vorurteile st\u00f6ren die Beziehungen zwischen Menschen. Wie k\u00f6nnen wir lernen, die Einzigartigkeit und die Unterschiede des anderen zu akzeptieren und zu respektieren? Die Vision des Petrus in der Apostelgeschichte und die geistlichen Offenbarungen des Paulus im Galaterbrief belegen eindeutig Gottes Unparteilichkeit und seine Annahme aller Menschen in Christus Jesus.<\/p>\n\n\n\n<p>FRAGEN ZUM TEXTSTUDIUM:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>In welcher Weise hast du erlebt, wie ethnische, soziale oder kulturelle Vorurteile die Einheit innerhalb von Gemeinden, Schulen oder Familien gest\u00f6rt haben?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Details fallen in Petrus&#8216; Vision (Apostelgeschichte 10:9-15) besonders auf? Welche Gef\u00fchle oder Reaktionen zeigte er? Wie rechtfertigte er seinen Widerstand gegen Gottes Gebot? Was verr\u00e4t dies \u00fcber seinen Glauben und seine Erziehung?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Ereignisse f\u00fchrten dazu, dass Petrus diese Vision verstand? Inwiefern stellt Petrus\u2019 Aussage in Apostelgeschichte 10:34 Vorstellungen von Bevorzugung, \u00dcberlegenheit oder Ausgrenzung in Frage? Was offenbart dieser Text \u00fcber Gottes Wesen?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Vorurteile und Voreingenommenheiten spiegeln sich in Paulus\u2019 Aufz\u00e4hlung der Spaltungen in Galater 3:28 wider? Wie ver\u00e4ndert die Zugeh\u00f6rigkeit zu Christus das Verst\u00e4ndnis von Identit\u00e4t und Erbe? L\u00f6scht Galater 3:28 menschliche Unterschiede aus oder ver\u00e4ndert er unsere Wertsch\u00e4tzung daf\u00fcr? Erkl\u00e4re.<\/li>\n\n\n\n<li>Wie bekr\u00e4ftigen die Erfahrungen von Petrus und die Lehre des Paulus dieselbe geistliche Wahrheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln? Wie k\u00f6nnen wir die Einzigartigkeit jedes Einzelnen achten, ohne Unterschiede als Hindernisse zu betrachten? Wohin ruft Gott dich \u2013 wie Petrus \u2013, deine &#8222;Komfortzone&#8220; zu verlassen?<\/li>\n\n\n\n<li>Was w\u00fcrde sich in deinem Alltag \u00e4ndern, wenn du wirklich w\u00fcrdest, dass jeder Mensch, dem du begegnest, von Gott vollkommen angenommen wird? Was wirst du diese Woche konkret unternehmen, um zu zeigen, dass &#8222;alle eins in Christus sind&#8220;?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>VERSTEHEN UND AUSLEBEN von Jennifer Lewis-Berg<\/p>\n\n\n\n<p>VORURTEILE BEENDEN<\/p>\n\n\n\n<p>Es besteht ein deutlicher Gegensatz zwischen den alttestamentlichen Lehren \u00fcber den Umgang mit Nichtjuden und den Erz\u00e4hlungen \u00fcber Jesus und die Urgemeinde. Fr\u00fcher waren die Juden durch das Gesetz gesch\u00fctzt, das Gottes Volk unterwies und vor \u00e4u\u00dferen Bedrohungen bewahrte. Im Neuen Testament hingegen wird Gottes Unparteilichkeit und Seine Annahme aller Menschen in Christus Jesus klar bezeugt. Paulus r\u00e4umte Gottes Verhei\u00dfung an Abraham und ihre Erf\u00fcllung in Jesus Christus sowie der provisorischen Aufgabe des Gesetzes in Bezug auf jene Verhei\u00dfung den Vorrang ein (siehe Galater Kapitel 3). Paulus kam zu der Schlussfolgerung: &#8222;Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.&#8220; (Vers 28)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vision des Petrus in Apostelgeschichte 10 best\u00e4tigte dies mit der Aussage: &#8222;Was Gott f\u00fcr rein erkl\u00e4rt hat, das soll dir nicht unrein sein.&#8220; (Vers 15). Seine darauffolgende Begegnung mit Kornelius veranlasste Petrus zu der Erkl\u00e4rung: &#8222;Bei Gott ist kein Ansehen der Person, sondern dass in jedem Volk derjenige ihm angenehm ist, der ihn f\u00fcrchtet und Gerechtigkeit \u00fcbt!&#8220; (Verse 34b-35) Hierin sehen wir nicht nur eine Ver\u00e4nderung, sondern die Erf\u00fcllung von Gottes urspr\u00fcnglicher Verhei\u00dfung an Abraham: &#8222;Und in dir sollen alle Geschlechter der Erde gesegnet werden.&#8220; (Genesis\/ 1. Mose 12:3c)<\/p>\n\n\n\n<p>AUFGESCHLOSSENHEIT UND LIEBE<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften S\u00fcnden unserer Gesellschaft sind ethnische und soziale Vorurteile und die daraus resultierende Diskriminierung. Trotz all unserer kulturellen und sozialen Fortschritte gelingt es uns immer noch, jene engstirnigen Vorurteile zu perfektionieren, die uns voneinander trennen. Unsere Intoleranz und Vorurteile entspringen der Angst: Jemand ist anders und daher weniger wert als wir. Die Kultur anderer widerspricht unserem nat\u00fcrlichen Glauben, dass unsere eigenen Wege die besten sind. Wir f\u00fchlen uns unwohl in der Gegenwart von Menschen, die uns unangenehm sind. Wir f\u00fchlen uns sicher unter denen, die uns \u00e4hnlich sind. Unsere Kultur n\u00e4hrt diese \u00c4ngste und verfestigt sie als &#8222;normal&#8220;, sowie Intoleranz gegen\u00fcber denen, die wir als minderwertig betrachten, als hinnehmbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Um ein christuszentriertes Leben zu f\u00fchren, m\u00fcssen wir die Barrieren \u00fcberwinden, welche die Gesellschaft errichtet hat, um eine Gruppe von der &#8222;Anderen&#8220; abzugrenzen. Was braucht es, um alte Vorstellungen zu ver\u00e4ndern, die uns von denen trennen, die uns Unbehagen bereiten? Wie k\u00f6nnen wir uns von anerzogenen Ideen befreien und die Verhaltensweisen ersetzen, die uns daran hindern, uns anderen zu \u00f6ffnen? Die Urgemeinde teilte ihren Alltag \u2013 sie a\u00dfen und beteten gemeinsam \u2013 und schuf so Gelegenheiten zur gegenseitigen Ermutigung und Unterst\u00fctzung. Ihre gemeinsamen Ziele und \u00dcberzeugungen schwei\u00dften sie zusammen und erm\u00f6glichten ihnen geistliches Wachstum.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Liebe zu Gott und die N\u00e4chstenliebe sind die gr\u00f6\u00dften Gebote Gottes. N\u00e4chstenliebe bedeutet, biblisch gesprochen, Gastfreundschaft. Nachbarn k\u00f6nnen anfangs Fremde sein, wie im Fall des barmherzigen Samariters in Lukas 10:25-37. In Vers 36 fragt Jesus seinen Gespr\u00e4chspartner, welcher der drei Vor\u00fcbergehenden dem Opfer tats\u00e4chlich beigestanden hatte. Es geht darum, dass Nachbarn nicht nur die Nachbarn sind, sondern alle, denen wir im Laufe unseres Lebens begegnen. Wie k\u00f6nnen wir als Gl\u00e4ubige diese Liebe nicht nur durch Taten, sondern auch durch Haltungen zum Ausdruck bringen, die Aufgeschlossenheit und Einbeziehung f\u00f6rdern?<\/p>\n\n\n\n<p>EINEN PLAN HABEN<\/p>\n\n\n\n<p>Gastfreundschaft ist ein zentraler Bestandteil der Verpflichtungen der Gemeinde gegen\u00fcber Nachbarn, Familie und der gesamten Gesellschaft. Gastfreundschaft ist ein sichtbares Zeichen von Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, Offenheit und Annahme. Sie bedeutet Einbeziehung und Offenheit \u2013 ein einladendes und herzliches Bekenntnis zu Liebe. Auch wenn wir es nicht immer aussprechen: Gastfreundschaft bedeutet, Gottes Liebe anzunehmen. Sie bildete das Fundament f\u00fcr Evangelisation und Gemeinschaft der fr\u00fchen Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p>Gastfreundschaft erstreckt sich nicht nur von der Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen nach au\u00dfen. Sie st\u00e4rkt und festigt die Gemeinschaft innerhalb dieser. Wenn wir anderen Gastfreundschaft erweisen, ehren wir nicht nur Gott, sondern erfahren auch selbst die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit unserer christlichen Gemeinschaft. Unser Handeln kann ansteckend wirken. Unsere Offenheit kann Gottes Liebe innerhalb und au\u00dferhalb unserer eigenen Gemeinschaften zum Ausdruck bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>WISSEN, LIEBEN, DIENEN<\/p>\n\n\n\n<p>Wie definieren wir &#8222;die Anderen&#8220; in Bezug auf uns selbst und unsere Gemeinschaften? Wie ver\u00e4ndert sich diese Definition, wenn wir selbst als &#8222;die Anderen&#8220; betrachtet werden oder eben nicht? Falls wir uns schuldig gemacht haben, &#8222;die Anderen&#8220; unterschiedlich wahrzunehmen, wie k\u00f6nnen wir das begreifen und einen Plan entwickeln, um das Bekenntnis unserer Gemeinde zur Einheit in Christus zu vermitteln? Wir m\u00fcssen erkennen, dass die Welt au\u00dferhalb unserer Gemeinde unsere Anerkennung, Offenheit und unser Willkommen braucht. Wir k\u00f6nnen nicht einfach abwarten, bis andere zu uns kommen. Wir m\u00fcssen in unseren Gemeinschaften, Nachbarschaften und Gesellschaften aktiv werden und nach Gelegenheiten suchen, christliche Gastfreundschaft zu zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gastfreundschaft beginnt im Handeln jedes Einzelnen in der Gemeinde. Zuerst m\u00fcssen wir unsere eigene Einstellung gegen\u00fcber anderen \u00fcberpr\u00fcfen. Wie k\u00f6nnen wir uns in der Gemeinschaft engagieren, wenn wir eine abweisende, verschlossene Sicht auf diejenigen haben, die nicht zu uns geh\u00f6ren? Das erfordert vielleicht einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Es kann so einfach sein, sich zu vergegenw\u00e4rtigen, wie wir uns f\u00fchlen w\u00fcrden, wenn man uns ausgrenzen, ignorieren oder \u00fcbergehen w\u00fcrde. Wir m\u00fcssen unsere eigenen Erfahrungen nutzen, um zu erkennen, ob wir uns schuldig gemacht haben, andere Gl\u00e4ubige auszugrenzen. Wenn wir unsere Komfortzone verlassen und nach Wegen suchen, Gottes Liebe anderen zu zeigen, k\u00f6nnen unsere ethnischen und sozialen Vorurteile diesen \u00dcbergang erschweren. Lasst uns um Erkenntnis f\u00fcr unsere &#8222;blinden Flecken&#8220; gegen\u00fcber Menschen beten, die wir als &#8222;anders&#8220; betrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein erster Schritt w\u00e4re, innerhalb der gesamten christlichen Familie B\u00fcndnisse einzugehen, um Rassismus und Diskriminierung zu bek\u00e4mpfen. Es ist unerl\u00e4sslich, dass die christliche Gemeinde in unserer Gesellschaft als Instrument des Wandels vorangeht. Wir sind aufgerufen, unseren Glauben in die Tat umzusetzen. Es reicht nicht, nur dar\u00fcber zu reden und uns darauf zu einigen, dass etwas geschehen muss. Gastfreundschaft war ein wichtiger Bestandteil der jungen christlichen Kirche und ihres Dienstes. Christus machte dies in Gleichnissen und Geboten deutlich: &#8222;Wahrlich, ich sage euch: Was ihr f\u00fcr einen meiner geringsten Br\u00fcder oder Schwestern getan habt, das habt ihr f\u00fcr mich getan.&#8220; (Matth\u00e4us 25:40) Wenn wir anderen dienen, dienen wir Christus. Lasst uns unsere Gastfreundschaft st\u00e4rken, indem wir uns jenseits unserer eigenen Gemeinschaften in der Welt &#8222;da drau\u00dfen&#8220; engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;HINWEISE F\u00dcR SABBATSCHULHELFER<\/p>\n\n\n\n<p>LERNZIELE:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Erkenntnis gewinnen: Entwerft einen Plan, euch auf Grundlage christlicher Liebe mit &#8222;den Anderen&#8220; zu vers\u00f6hnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Liebe \u00fcben: Bietet Gebete an, die pers\u00f6nlich oder gemeinschaftlich zur Bu\u00dfe wegen des Mangels an Liebe f\u00fcr &#8222;die Anderen&#8220; aufrufen.<\/li>\n\n\n\n<li>Dienen: Bildet innerhalb der gesamten Familie Gottes B\u00fcndnisse, um Rassismus zu bek\u00e4mpfen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>UNTERRICHTSAKTIVIT\u00c4TEN<\/p>\n\n\n\n<p>Legt ein gro\u00dfes St\u00fcck Packpapier auf den Tisch oder heftet es an eine Wand und lasst die Sabbatschulteilnehmer gemeinsam ein Wandbild mit dem Titel &#8222;Eins in Christus&#8220; gestalten. Sie sollen Szenen oder Worte hinzuf\u00fcgen, die Gottes \u00dcberwindung von Schranken, Barrieren und Hindernissen beschreiben. Bittet die Teilnehmer w\u00e4hrend des Zeichnens, &#8222;Schubladen&#8220; aufzulisten, in welche Menschen oft gesteckt werden und Barrieren schaffen (beispielsweise Abstammung, soziale Schicht, Geschlecht, Ruf, Bildung, vergangene Fehler usw.). Welche &#8222;Schubladen&#8220; haben in unserer Gesellschaft die gr\u00f6\u00dfte Auswirkungen? Wie ver\u00e4ndern das &#8222;Vereint in Christus&#8220; unsere Sicht auf dieses Schubladendenken? Welche &#8222;Schubladen&#8220; sind f\u00fcr dich pers\u00f6nlich schwer zu leeren?<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00dcCKBLICK UND AUSBLICK<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns mit Christi und Gottes Annahme aller Menschen besch\u00e4ftigt, welche Schranken niederrei\u00dfen, die uns zu trennen drohen. Als n\u00e4chstes werden wir lernen, nach Frieden durch gegenseitiges Verstehen zu trachten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>QUARTALSTHEMA: SOZIALLEHREN DER GEMEINDE (M\u00e4rz &#8211; Mai 2026) Einheit I: Unsere Verpflichtungen gegen\u00fcber unserem N\u00e4chsten erf\u00fcllen (5 Lektionen) 4. Wir sind alle eins in Christus (Lektion 4 von 5) Tagesandachten von Gem Barton SONNTAG, 15. M\u00e4rz 2026: 1. Samuel 18:1-5 Manchmal haben wir Freunde, die uns wie Familie vorkommen. 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