{"id":4191,"date":"2026-05-17T18:57:50","date_gmt":"2026-05-17T16:57:50","guid":{"rendered":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/?page_id=4191"},"modified":"2026-05-17T18:58:47","modified_gmt":"2026-05-17T16:58:47","slug":"17-23-mai-2026-die-christliche-auffassung-von-ruhe-13","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/sabbatschule-2\/17-23-mai-2026-die-christliche-auffassung-von-ruhe-13\/","title":{"rendered":"17. &#8211; 23. Mai 2026 \u2013 Die christliche Auffassung von Ruhe (13)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">QUARTALSTHEMA: SOZIALLEHREN DER GEMEINDE (M\u00e4rz &#8211; Mai 2026)<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Einheit III: Unsere Verpflichtungen gegen\u00fcber Gott und der Gesellschaft erf\u00fcllen (5 Lektionen)<\/p>\n\n\n\n<p>13. Die christliche Auffassung von Ruhe (Lektion 4 von 5)<\/p>\n\n\n\n<p>Tagesandachten von Gabriela Alonzo<\/p>\n\n\n\n<p>SONNTAG, 17. Mai 2026: Johannes 2:1-11<\/p>\n\n\n\n<p>Jesu erstes \u00fcberliefertes Wunder hatte nichts damit zu tun, religi\u00f6se F\u00fchrer zu widerlegen. Es ereignete sich im Rahmen einer Feier, bei der Familie und Freunde zusammenkamen, um eine Hochzeit zu feiern. Jesus w\u00e4hlte scheinbar unscheinbare M\u00e4nner \u2013 M\u00e4nner, welche die Gesellschaft nicht f\u00fcr wichtig genug gehalten h\u00e4tte \u2013 zu Seinen J\u00fcngern. Ebenso geschah Sein erstes Wunder in einem ganz normalen Moment des menschlichen Lebens und trug dazu bei, die Feierlichkeiten am Laufen zu halten. Ja, wir sind aufgerufen, unser t\u00e4gliches Kreuz auf uns zu nehmen, aber wir sind auch aufgerufen, uns an diesem von Gott geschenkten Leben zu erfreuen (Prediger 8:15).<\/p>\n\n\n\n<p>MONTAG, 18 Mai 2026: Genesis\/ 1. Mose 21:1-8<\/p>\n\n\n\n<p>Sarahs und Abrahams Feier zeigt, dass Momente der Freude, des Humors und der gemeinsamen Freude Gott ehren. Die Geburt Isaaks \u2013 dessen Name w\u00f6rtlich &#8222;Lachen&#8220; bedeutet \u2013 brachte Lachen, Festessen und Jubel. Das sind alles nat\u00fcrliche Reaktionen auf Gottes Segen. Und in diesem Fall sprechen wir von der wundersamen, unwahrscheinlichen Geburt eines Kindes unter au\u00dfergew\u00f6hnlichen Umst\u00e4nden. Wenn wir sehen, dass Gott unendlich viel mehr getan hat, als wir je erhoffen oder uns vorstellen k\u00f6nnten (Epheser 3:20), sollten wir das nicht mit unserer Gemeinde feiern und sie einladen, sich mit uns zu freuen?<\/p>\n\n\n\n<p>DIENSTAG, 19. Mai 2026:<\/p>\n\n\n\n<p>Sacharja tr\u00e4umte von einem wiederhergestellten Jerusalem, in dem Kinder sicher auf den Stra\u00dfen spielen konnten \u2013 ein Symbol f\u00fcr Frieden und Segen, ein Spiegelbild von Geborgenheit und Sicherheit. Mein Vater und seine Familie flohen w\u00e4hrend eines B\u00fcrgerkriegs aus ihrer Heimat. Auch ein Jahrzehnt nach Kriegsende besuchten wir das Land nicht mehr angesichts anhaltender Korruption und massiver Unsicherheit durch Bandenkriminalit\u00e4t. Erst in den letzten Jahren, unter einer neuer politischen F\u00fchrung, wurde es wieder sicher, und meine Eltern reisten zum ersten Mal seit zw\u00f6lf Jahren dorthin. Mein Vater war zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt, als er sah, wie Teenager einen Skatepark genossen \u2013 sogar nachts! Er sagte: &#8222;Wie vor dem Krieg.&#8220; Spielen und Ausruhen sind wichtige Zeichen daf\u00fcr, dass man unter Gottes Schutz aufbl\u00fcht.<\/p>\n\n\n\n<p>MITTWOCH, 20. Mai 2026: Kolosser 2:16-23<\/p>\n\n\n\n<p>Christliche Freizeitgestaltung ist nicht an Gesetzlichkeit gebunden, sondern wurzelt in der Freiheit in Christus. Paulus warnte vor Regeln, welche die Freizeit belasten, und betonte, dass Genuss \u2013 wenn er auf Gott ausgerichtet ist \u2013 nicht s\u00fcndhaft ist. Die christliche Auffassung von Freizeit betrachtet Ruhe, Feier und Mu\u00dfe als Gaben, die K\u00f6rper und Geist erfrischen sollen. Es ist eine Zeit, Dankbarkeit zu \u00fcben, Gemeinschaft zu st\u00e4rken und sich auf Gott statt auf inhaltsleere Rituale zu konzentrieren. Gesunde Freizeitgestaltung ehrt Gott, indem sie neue Kraft schenkt, Beziehungen pflegt und Freude f\u00f6rdert, ohne dass gesetzliche Regeln die von Christus geschenkte Freiheit \u00fcberschatten.<\/p>\n\n\n\n<p>DONNERSTAG, 21. Mai: Matth\u00e4us 11:7-11, 16-19<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus entlarvte die Gesetzlichkeit und Heuchelei der religi\u00f6sen Leiter. Sie verurteilten Johannes f\u00fcr seine Predigten und Jesus f\u00fcr Seine Geselligkeit und lehnten beide Formen des Zeugnisses ab. Jesus bekr\u00e4ftigte, dass geistlicher Glaube nicht auf einen einzigen Ausdruck beschr\u00e4nkt ist. Gott wirkt sowohl durch mutige Verk\u00fcndigung als auch durch seine allt\u00e4gliche Gegenwart. Gemeinsame Mahlzeiten, Gespr\u00e4che und Gemeinschaft k\u00f6nnen bedeutsame Wege des Zeugnisses sein. Solche Momente lenken nicht vom Glauben ab, sondern bieten Gelegenheiten, Gottes Gnade widerzuspiegeln. Wenn Gl\u00e4ubige ihren Alltag mit Demut und Dankbarkeit gestalten, zeigen sie einen Glauben, der offen, freudig und authentisch gelebt wird und andere auf die F\u00fclle des Lebens in Christus hinweist.<\/p>\n\n\n\n<p>FREITAG, 22. Mai 2026: Jeremia 31:10-14<\/p>\n\n\n\n<p>Jeremia zeichnete ein eindrucksvolles Bild der Wiederherstellung, in dem Trauer dem Gesang weicht und Kummer durch Freude ersetzt wird. Gott lehnt Kummer und Trauer nicht ab, aber Er verspricht, Sein Volk nicht im Stich zu lassen. Er sammelt es, stellt es wieder her und s\u00e4ttigt es im \u00dcberfluss, indem Er Schmerz in Lobpreis verwandelt. Kummer loszulassen bedeutet nicht, das Verlorene zu vergessen, sondern Gott das Zerbrochene anzuvertrauen. Sich der Freude zuzuwenden wird zu einem Akt des Glaubens, einer bewussten Entscheidung, Gottes Trost und Erneuerung anzunehmen. In Gottes Gegenwart wird Traurigkeit gew\u00fcrdigt, Heilung angeboten und Freude wiederhergestellt \u2013 als ein wunderbares Zeugnis von Seiner erl\u00f6sender Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>SABBAT, 23. Mai 2026: Markus 2:18-28<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden daran erinnert, dass der Sabbat ein Geschenk und keine Last ist. Jesus wandte sich gegen die religi\u00f6sen Leiter, die Ruhe zu einer Pflicht und Freude zu einer blo\u00dfen Vorschrift gemacht hatten. Gottes Absicht f\u00fcr den Sabbat ist Erholung \u2013 Raum zum Durchatmen, zur Freude und um Seiner G\u00fcte zu gedenken. Wenn Regeln die Beziehung zu Gott ersetzen, wird Ruhe ersch\u00f6pfend. Jesus machte den Sabbat wieder zu einem Tag der Erneuerung, der Freiheit und der Freude. Am Sabbat geht es nicht darum, Gottes Anerkennung zu erlangen, sondern Seine F\u00fcrsorge zu empfangen. Indem wir uns von menschlichem Druck l\u00f6sen und Gottes Plan f\u00fcr den Sabbat annehmen, k\u00f6nnen wir ihn als heilige Ruhe wiederentdecken, welche die Seele erfrischt, die Blickrichtung wiederherstellt und das Vertrauen in den HERRN vertieft.<\/p>\n\n\n\n<p>BIBELSTELLEN:<\/p>\n\n\n\n<p>Studientexte: Markus 2:18-28<\/p>\n\n\n\n<p>weiterf\u00fchrende Texte: Jeremia 31:12-13; Sacharja 8:1-5; Matth\u00e4us 11:16-19; Johannes 2:1-11<\/p>\n\n\n\n<p>Andachtstext: Prediger 2:20-25<\/p>\n\n\n\n<p>Merkvers:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Und der sprach zu ihnen: Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen. Also ist der Sohn des Menschen Herr auch \u00fcber den Sabbat.&#8220; (Markus 2:27-28)<\/p>\n\n\n\n<p>KERNINHALT:<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Menschen neigen zur Arbeit, andere zur Ruhe. Warum sollten wir ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Ruhe anstreben? Als Christen sind wir angehalten, Fasten und Feiern ebenso zu sch\u00e4tzen wie Arbeit und Ruhe.<\/p>\n\n\n\n<p>FRAGEN ZUM TEXTSTUDIUM:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Neigst du pers\u00f6nlich eher zu st\u00e4ndiger Arbeit oder zu st\u00e4ndiger Ruhe? Wie beeinflusst diese Neigung dein geistliche Leben?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Bilder benutzte Jesus, um zu erkl\u00e4ren, warum Seine J\u00fcnger nicht fasteten (Markus 2:19-20)? Welche Gef\u00fchle oder Ereignisse deuten diese Bilder an? Warum w\u00e4re Fasten unangebracht, solange der &#8222;Br\u00e4utigam&#8220; anwesend ist? Was offenbart dies \u00fcber Jesu Identit\u00e4t und Mission?<\/li>\n\n\n\n<li>Was haben die Bilder vom Kleid und den Weinschl\u00e4uchen in den Versen 21-22 gemeinsam? Inwiefern stellen die Bilder von neuem Tuch und neuem Wein starre religi\u00f6se Traditionen in Frage?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Handlung der J\u00fcnger rief in den Versen 23-24 Kritik von den Pharis\u00e4ern hervor? Was verrieten ihre Einw\u00e4nde \u00fcber ihr Verst\u00e4ndnis von Gehorsam und Heiligkeit?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie hat Jesus den Sinn des Sabbats im Vergleich zu seiner damaligen Praxis neu definiert (Verse 25-28)? Was bedeutet es in der Praxis, dass &#8222;der Menschensohn auch Herr \u00fcber den Sabbat ist&#8220;?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie vereint dieser Textabschnitt Disziplin (Fasten, Sabbat) und Freiheit (Barmherzigkeit, Feier)? Wie k\u00f6nnen Fasten und Feiern zugleich sinnvolle geistliche Praktiken sein und nicht blo\u00df inhaltsleere Gewohnheiten?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie siehst du Ruhe im Allgemeinen: als ein Geschenk Gottes, eine Notwendigkeit oder eine Unterbrechung? Warum? Wie s\u00e4he eine gesunde Sabbatruhe in deiner jetzigen Lebensphase aus?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>VERSTEHEN UND AUSLEBEN von David Fox<\/p>\n\n\n\n<p>Fasten und Ruhen sind wirkungsvolle Disziplinen. Selbst die s\u00e4kulare Wissenschaft kann auf die k\u00f6rperlichen Vorteile des Fastens und Ruhens hinweisen. Dar\u00fcber hinaus gebietet die Heilige Schrift beides und empfiehlt es als \u00e4u\u00dferst hilfreich f\u00fcr unsere Gemeinschaft mit Gott. Doch Gott m\u00f6chte nicht einfach nur, dass wir mit der Arbeit oder dem Essen aufh\u00f6ren. Er w\u00fcnscht sich nicht nur die Herrschaft \u00fcber unser Verhalten, sondern auch \u00fcber unser Herz und unseren Verstand. Fasten und Ruhen bringen uns an unsere Grenzen und erinnern uns, wenn wir sie richtig aus\u00fcben, an unser tiefes Bed\u00fcrfnis, von Gott gest\u00e4rkt und erhalten zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>DAS FASTEN<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fasten war eine uralte Praxis, die zur Zeit des Wirkens Jesu Christi bereits weit verbreitet war. Obwohl das Fasten weit verbreitet war, war den Juden nur der Vers\u00f6hnungstag als Fastentag vorgeschrieben. Oftmals ging das Fasten mit Gebet und Demut durch Trauer und das Tragen von Bu\u00dfgew\u00e4ndern einher. An anderen Stellen, wie beispielsweise in Matth\u00e4us Kapitel 6, machte Jesus deutlich, dass Er davon ausging, dass Seine J\u00fcnger fasten w\u00fcrden. Er warnte Seine Nachfolger davor, sich wie die Heuchler zu verhalten, die ihr Fasten zur Schau stellten. Beim Fasten geht es darum, in Demut auf Essen zu verzichten und Gottes Gegenwart tiefer zu erfahren. Es ist kein religi\u00f6ser Akt, um eine bestimmte Reaktion Gottes herbeizuf\u00fchren, sondern ein Akt der Anbetung, der die vollkommene Abh\u00e4ngigkeit von Gott zum Ausdruck bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange Jesus k\u00f6rperlich bei seinen J\u00fcngern anwesend war, brauchten sie nicht zu fasten, um Ihm n\u00e4her zu kommen. Er war ja direkt bei ihnen! Doch in Vers 20 prophezeite Jesus Seinen Tod. Nach Jesu Tod und Auferstehung w\u00fcrden sie tats\u00e4chlich wieder fasten. Jesus fuhr mit dem Gleichnis von den Kleidern und Weinschl\u00e4uchen fort. Dieses zweifache Gleichnis verdeutlicht denselben Punkt: Jesus erweiterte bzw. vervollst\u00e4ndigte unser Verst\u00e4ndnis von Gottes Gesetz. Viele Aspekte des Alten Testaments bezogen sich auf \u00e4u\u00dfere religi\u00f6se Praktiken. Jesus verwarf diese nicht g\u00e4nzlich, sondern offenbarte, dass Gott sich auch f\u00fcr das interessiert, was im Herzen des Menschen geschieht. Dies wird noch deutlicher, als Jesus weiter \u00fcber den Sabbat lehrte.<\/p>\n\n\n\n<p>DAS RUHEN<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sabbatheiligung war auch f\u00fcr die Israeliten ein alter Brauch. Als ihnen nach ihrem Auszug aus \u00c4gypten das Gebot zur w\u00f6chentlichen Sabbatheiligung gegeben wurde, kn\u00fcpfte Gott dieses Gebot an die Sch\u00f6pfungsgeschichte an (Exodus\/ 2. Mose 20:8:10). Er verkn\u00fcpfte das Sabbatgebot auch mit Seinem Erl\u00f6sungswerk, indem Er sein Volk aus der Sklaverei befreite (Deuteronomium\/ 5. Mose 5:12-15). Viele weitere Stellen und Verse des Alten Testaments erl\u00e4utern, wie Gottes Volk den Sabbat begehen und heiligen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch im 1. Jahrhundert hatten die religi\u00f6sen Leiter Gottes vollkommenen Plan, Seinem Volk Ruhe zu schenken, erheblich erweitert. Sie erlie\u00dfen zahlreiche zus\u00e4tzliche Gesetze, die sie als vern\u00fcnftige Auslegung von Gottes Absicht ansahen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch neigt stark dazu, religi\u00f6se Systeme zu erschaffen. Vielleicht ist dies der Grund, warum Gott die Zehn Gebote mit der strengen Anweisung begann, keine anderen G\u00f6tter zu machen und keine G\u00f6tzen anzubeten. Auch wenn wir vielleicht nicht in Versuchung geraten, eine Holz- oder Metallstatue anzufertigen und sie anzubeten, sind viele von uns dennoch versucht, Denk- und Glaubenssysteme zu entwickeln, die uns erlauben, Gott zu beherrschen, anstatt Gottes Herrschaft \u00fcber uns anzuerkennen. Wie die Pharis\u00e4er k\u00f6nnen auch wir in gesetzliche Tendenzen abgleiten und neue Regeln oder Gesetze schaffen, die zwar auf Gottes Gesetz basieren, aber dessen Geltungsbereich \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Evangelium ist das vollkommen wirksame Gegenmittel gegen Gesetzlichkeit (Legalismus). W\u00e4hrend dieser das Selbst erh\u00f6ht und sich selbst zur Macht erhebt, dem\u00fctigt uns das Evangelium und erkennt Christi Autorit\u00e4t und Herrschaft \u00fcber alles an. Das Evangelium ist nicht, dass Jesus gekommen ist, um uns eine Liste von Aufgaben zu geben, sondern es erz\u00e4hlt uns, was Jesus bereits f\u00fcr uns getan hat und was Er weiterhin tut. Wir ruhen dem\u00fctig in dem vollbrachten Werk Christi, und erst dann beginnen wir, Gottes Gebote zu leben, n\u00e4mlich die guten Werke, die Gott f\u00fcr uns bereitet hat. Selbst dann erkennen wir in Demut, dass wir Gott nur aufgrund Seiner Gnade folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus stellte die Gesetzlichkeit der Pharis\u00e4er in Frage. Durch sorgf\u00e4ltige Auslegung und eine Neuinterpretation einer Geschichte aus dem Leben K\u00f6nig Davids hinterfragte Er ihr Verst\u00e4ndnis des Sabbats und letztlich ihr Gottesbild. David und seine Gef\u00e4hrten taten etwas, das normalerweise verboten gewesen w\u00e4re, doch es zeigte, dass Gott nicht wollte, dass David verhungerte. Gott erhielt David, so wie Er sein Volk durch die w\u00f6chentliche Sabbatruhe erh\u00e4lt. Jesus schloss mit der Betonung, dass der Sabbat f\u00fcr die Menschheit geschaffen wurde \u2013 und unterstrich damit erneut Gottes Liebe und F\u00fcrsorge f\u00fcr uns.<\/p>\n\n\n\n<p>GOTT IN ALLEM VERHERRLICHEN<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Abschnitt schlie\u00dft damit, dass Jesus Seine Herrschaft \u00fcber den Sabbat bekr\u00e4ftigt. Wahrlich, Jesus ist HERR \u00fcber alles. Kein Lebensbereich ist Seiner Herrschaft entzogen. Jesus ist HERR \u00fcber unser Fasten, Feiern, unsere Arbeit und Ruhe. Paulus brachte dies so treffend zum Ausdruck, als er sich an die Gemeinde in Korinth wandte: &#8222;Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, tut alles zur Ehre Gottes.&#8220; (1. Korinther 10:31) Wir k\u00f6nnten sagen: Jesus ist HERR \u00fcber alles \u2013 \u00fcber alles, was in unserem Leben geschieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles, was wir tun, steht unter der Herrschaft Jesu. So wie es einen Rhythmus von Arbeit und Ruhe im Hinblick auf den Sabbat gibt, macht Jesus deutlich, dass es Zeiten zum Fasten und Zeiten zum Feiern gibt. Wenn wir fasten und ruhen, spiegeln diese Praktiken \u00e4u\u00dferlich wider, was in uns vorgeht. Wir ruhen von unserer Arbeit, um auszudr\u00fccken, dass wir Christus als unserem Retter und Herrn Ruhe brauchen. Wenn wir unsere Arbeit ruhen lassen, dann im Vertrauen darauf, dass Gott die Welt weiterhin erh\u00e4lt und unser Leben zusammenh\u00e4lt. Wenn wir auf Essen verzichten und schwach werden, offenbart dies unsere wahre Schw\u00e4che. Wenn wir hungrig sind und unser K\u00f6rper nach Nahrung verlangt, schreit unsere Seele und fleht um mehr Gnade von unserem liebenden Vater im Himmel. Unser Fasten, Feiern, Arbeiten und Ruhen sollen Gott Ehre bringen und im Evangelium verwurzelt sein, nicht in gesetzlichem Bem\u00fchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl Fasten als auch Sabbatruhe finden in Christus ihre endg\u00fcltige Erf\u00fcllung. Wir werden an das letzte Festmahl des Br\u00e4utigams erinnert, das auch als eine Beschreibung des Himmels dient. Eines Tages werden wir, die wir auf Jesus f\u00fcr unser Heil vertrauen, eine ewiges Festmahl und ewige Ruhe genie\u00dfen, w\u00e4hrend wir Gott in alle Ewigkeit anbeten.<\/p>\n\n\n\n<p>HINWEISE F\u00dcR SABBATSCHULHELFER<\/p>\n\n\n\n<p>LERNZIELE:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Erkenntnis gewinnen: Bestimmt gemeinsame Themen in Jesu Infragestellung traditioneller Praktiken wie Fasten und Sabbatheiligung.<\/li>\n\n\n\n<li>Liebe \u00fcben: Wertsch\u00e4tzt Fasten wie Feiern ebenso wie Arbeit und Ruhe.<\/li>\n\n\n\n<li>Dienen: Seid Lebensvorbild im Gleichgewicht zwischen Fasten und Feiern sowie Arbeit und Ruhe. Setzt euch daf\u00fcr ein, dass auch andere die Freiheit haben, dasselbe zu tun.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>UNTERRICHTSAKTIVIT\u00c4TEN<\/p>\n\n\n\n<p>Gebt den Sabbatschulteilnehmern Zeichenmaterialien und bittetsie, einen Zeitplan zu erstellen, wie ihre Woche normalerweise aussieht. Anschlie\u00dfend sollen sie ihren Zeitplan analysieren und folgende Fragen beantworten: Wo herrscht die Arbeit vor? Wo brauchen sie mehr Ruhe? Gibt es Bereiche, in denen mehr Arbeit sinnvoll w\u00e4re? Wie k\u00f6nnte es sich konkret in meinem Wochenalltag auswirken, Jesus als &#8222;Herrn des Sabbats&#8220; zu ehren? Besprecht gemeinsam, wie ein gesunder, christlich gepr\u00e4gter Lebensrhythmus aussieht. Ermutigt die Teilnehmenden, eine kleine Ver\u00e4nderung zu finden, die sie vornehmen k\u00f6nnten, um Arbeit und Ruhe in Einklang zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00dcCKBLICK UND AUSBLICK:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jesu Sabbatlehren haben uns dazu angeregt, unser Verh\u00e4ltnis von Arbeit und Erholung zu \u00fcberdenken. Im Folgenden wollen wir uns \u00fcberlegen, wie wir uns in der christlichen Gemeinschaft gegenseitig unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>QUARTALSTHEMA: SOZIALLEHREN DER GEMEINDE (M\u00e4rz &#8211; Mai 2026) Einheit III: Unsere Verpflichtungen gegen\u00fcber Gott und der Gesellschaft erf\u00fcllen (5 Lektionen) 13. Die christliche Auffassung von Ruhe (Lektion 4 von 5) Tagesandachten von Gabriela Alonzo SONNTAG, 17. Mai 2026: Johannes 2:1-11 Jesu erstes \u00fcberliefertes Wunder hatte nichts damit zu tun, religi\u00f6se F\u00fchrer zu widerlegen. Es ereignete [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":3698,"menu_order":14,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"class_list":["post-4191","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4191"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4192,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4191\/revisions\/4192"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}