{"id":4147,"date":"2026-03-06T20:48:39","date_gmt":"2026-03-06T19:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/?page_id=4147"},"modified":"2026-03-06T20:49:21","modified_gmt":"2026-03-06T19:49:21","slug":"8-maerz-14-maerz-2026-unseren-naechsten-in-not-helfen-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/sabbatschule-2\/8-maerz-14-maerz-2026-unseren-naechsten-in-not-helfen-3\/","title":{"rendered":"8. M\u00e4rz &#8211; 14. M\u00e4rz 2026 \u2013 Unseren N\u00e4chsten in Not helfen (3)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-text-align-center\">QUARTALSTHEMA: SOZIALLEHREN DER GEMEINDE (M\u00e4rz &#8211; Mai 2026)<\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Einheit I: Unsere Verpflichtungen gegen\u00fcber unserem N\u00e4chsten erf\u00fcllen (5 Lektionen)<\/p>\n\n\n\n<p>3. Unseren N\u00e4chsten in Not helfen (Lektion 3 von 5)<\/p>\n\n\n\n<p>Tagesandachten von Gem Barton<\/p>\n\n\n\n<p>SONNTAG, 8. M\u00e4rz 2026: Psalm 12<\/p>\n\n\n\n<p>Wir leben in einer Welt, in der die Reichen den Gro\u00dfteil der Ressourcen der Erde kontrollieren, w\u00e4hrend die Bed\u00fcrfnisse der Armen weitgehend unbeachtet bleiben. Der Psalmist David war zuversichtlich, dass Gott die Bed\u00fcrftigen inmitten all des B\u00f6sen in der Welt besch\u00fctzen wird. Da wir Gottes H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe hier auf Erden sind, m\u00fcssen wir die Gaben, mit denen Gott uns gesegnet hat, nutzen, um den Bed\u00fcrftigen zu helfen. Wir m\u00fcssen auch denen helfen, die geistliche Heilung und Gerechtigkeit ben\u00f6tigen, damit sie die Hilfe erhalten, die sie brauchen. In den Spr\u00fcche 19:17 hei\u00dft es: &#8222;Wer dem Armen Gutes tut, leiht dem Herrn, und er wird es ihm vergelten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>MONTAG, 9. M\u00e4rz 2026: Lukas 12:13-21, 33-34<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus lehrte uns eine wertvolle Lektion \u00fcber das Anh\u00e4ufen von Reicht\u00fcmern auf Erden. Der reiche Mann baute seine Scheunen wieder auf, um seinen \u00dcberfluss zu lagern, ohne zu ahnen, dass sein Leben bald zu Ende gehen w\u00fcrde und sein angeh\u00e4ufter Reichtum ihm nichts n\u00fctzen w\u00fcrde. Heute nennen wir das Anh\u00e4ufen von \u00fcberfl\u00fcssigen Dingen &#8222;Horten&#8220;. Wir besitzen Dinge, die wir seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt haben und von denen wir uns nur ungern trennen, bis wir sie jemandem geben, der sie gebrauchen kann. Wir sind angehalten, f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse anderer zu sorgen. Dadurch k\u00f6nnen wir Reichtum an einem Ort sammeln, wo ihn weder Motten noch Rost zerst\u00f6ren k\u00f6nnen und wo auch Diebe ihn nicht stehlen k\u00f6nnen (siehe Matth\u00e4us 6:19).<\/p>\n\n\n\n<p>DIENSTAG, 10. M\u00e4rz 2026: Levitikus\/ 3. Mose 19:11-18<\/p>\n\n\n\n<p>Gott fordert uns auf, unsere N\u00e4chsten gerecht und fair zu behandeln. Doch wer sind unsere N\u00e4chsten? Jesus beantwortete diese Frage mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Lukas 10:25-37. Er fragte den Gesetzeslehrer, wer der N\u00e4chste des Mannes sei, der unter die R\u00e4uber gefallen war. Seine Antwort war derjenige, der Barmherzigkeit gezeigt hatte. Er wurde ermahnt, es ihm gleichzutun. Unsere N\u00e4chsten sind nicht nur diejenigen, die neben uns wohnen. Wir sollen jedem, dem wir begegnen, barmherzig begegnen und unseren N\u00e4chsten lieben wie uns selbst (Vers 18). Wie k\u00f6nnen wir jedem, dem wir begegnen, echte Liebe und Anteilnahme zeigen?<\/p>\n\n\n\n<p>MITTWOCH, 11. M\u00e4rz 2026: Jakobus 2:8-13<\/p>\n\n\n\n<p>Um dem k\u00f6niglichen Gesetz zu entsprechen, m\u00fcssen wir unsere N\u00e4chsten lieben wie uns selbst. Die Kehrseite dieser Medaille ist Bevorzugung. Wenn wir jemanden gegen\u00fcber einem anderen bevorzugen, begehen wir S\u00fcnde. Jakobus beschrieb in diesem Kapitel bereits die Bevorzugung. Er sagte, es bedeute, jemanden, der gut gekleidet ist, willkommen zu hei\u00dfen und ihm den besten Platz zuzuweisen, w\u00e4hrend der Arme in schmutziger Kleidung stehen oder auf dem Boden sitzen m\u00fcsse. Wir m\u00fcssen diese Gebote bewusst befolgen, denn sie spiegeln Gottes Wesen wider. Wenn wir alle befolgen und nur eines brechen, so warnt uns Jakobus, machen wir uns aller schuldig (Vers 10).<\/p>\n\n\n\n<p>DONNERSTAG, 12. M\u00e4rz 2026: Lukas 10:25-37<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Mensch ist unser m\u00f6glicher &#8222;N\u00e4chster&#8220;. Das mag zun\u00e4chst viel erscheinen, doch wenn wir uns das Gleichnis Jesu an den Gesetzeslehrer noch einmal ansehen, lernen wir mehr \u00fcber N\u00e4chstenliebe. In diesem Gleichnis verdeutlicht Jesus das Verhalten des Priesters und des Leviten, die beide das Gesetz kannten, aber den hilfsbed\u00fcrftigen Mann ignorierten. Der Samariter hingegen, der einem Juden wohl kaum geholfen h\u00e4tte, tat es. Seine F\u00fcrsorge f\u00fcr den hilfsbed\u00fcrftigen Mann zeigt, was einen wahren N\u00e4chsten ausmacht \u2013 weit mehr als nur die blo\u00dfe Nachbarschaft. Wir sind aufgerufen, uns um die Bed\u00fcrfnisse aller Menschen zu k\u00fcmmern, denen wir begegnen, denn sie alle sind unsere N\u00e4chsten.<\/p>\n\n\n\n<p>FREITAG, 13. M\u00e4rz 2026: Deuteronomium\/ 5. Mose 15:4-11<\/p>\n\n\n\n<p>Den Israeliten wurde geboten, den Bed\u00fcrftigen unter ihnen mitf\u00fchlend zu begegnen. Sie sollten freigiebig sein, nicht hartherzig und geizig. Wenn unsere Mittel begrenzt sind und wir M\u00fche haben, den Bedarf unserer eigenen Familien zu decken, mag es unm\u00f6glich erscheinen, uns um die Bed\u00fcrfnisse der Armen zu k\u00fcmmern. Doch den Israeliten wurde geboten, gro\u00dfz\u00fcgig und ohne Groll zu geben. An dieses Gebot war eine Verhei\u00dfung gekn\u00fcpft: Gott sagte, wenn sie dies t\u00e4ten, w\u00fcrde das Werk ihrer H\u00e4nde gesegnet sein. Gilt das auch f\u00fcr uns? Ja, ganz bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>SABBAT, 14. M\u00e4rz 2026: Matth\u00e4us 25:41-45<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Mal, wenn wir einem Fremden Essen, Trinken, Kleidung, Obdach oder Hilfe anbieten, tun wir es f\u00fcr Jesus. An anderer Stelle in der Bibel hei\u00dft es: &#8222;Vergesst nicht, Fremde gastfreundlich aufzunehmen; denn dadurch haben manche, ohne es zu wissen, Engel beherbergt.&#8220; (Hebr\u00e4er 13:2) Wir m\u00fcssen Christus in den Menschen um uns herum erkennen, selbst in denen, die uns l\u00e4stig erscheinen. Es gibt viele Betr\u00fcgereien in unserer Gesellschaft, die uns vorsichtig machen k\u00f6nnen, Fremde in unsere Wohnung einzuladen oder ihnen Geld zu geben. Wir sollten uns davon nicht abhalten lassen, Fremden zu helfen. Vertrauen wir vielmehr darauf, dass der Heilige Geist uns leitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Scripture Passages:<\/p>\n\n\n\n<p>Studientexte: Deuteronomium\/ 5. Mose 15:4-11; Matth\u00e4us 25:41-45<\/p>\n\n\n\n<p>weiterf\u00fchrende Texte: Deuteronomium\/ 5. Mose Kapitel 15; Matth\u00e4us Kapitel 25; Lukas Kapitel 10; Jakobus 1:27; 2:14-17<\/p>\n\n\n\n<p>Andachtstext: Exodus\/ 2. Mose 20:12-17<\/p>\n\n\n\n<p>Key Verse:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Denn der Arme wird nicht aus dem Land verschwinden; darum gebiete ich dir: Tue deine Hand weit auf f\u00fcr deinen Bruder, f\u00fcr den Elenden und den Armen bei dir in deinem Land!&#8220; (Deuteronomium\/ 5. Mose 15:11)<\/p>\n\n\n\n<p>Heart of the Lesson:<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal hegen wir Zweifel und Unsicherheiten, wenn es darum geht, denen zu helfen, die sich hilfesuchend an uns wenden. Was bestimmt unsere Bereitschaft und unsere Ma\u00dfst\u00e4be, anderen zu helfen? Dieser Deuteronomium-Text und die Verse aus Matth\u00e4us Kapitel 25 offenbaren Gottes Gebot, Bed\u00fcrftigen gro\u00dfz\u00fcgig zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Questions for Studying the Text:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Wenn dich jemand um Hilfe bittet, welche Faktoren beeinflussen deine Entscheidung, zu reagieren \u2013 oder nicht \u2013 am st\u00e4rksten? Welche Zweifel, \u00c4ngste oder Unsicherheiten hindern dich am h\u00e4ufigsten daran, anderen in Not zu helfen?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Bedingungen waren damit verbunden, dass es unter Gottes Volk &#8222;keine Armen&#8220; gab (Deuteronomium\/ 5. Mose 15:4-5)? Welche Gesinnung und Handlungen waren verboten, wenn man einem bed\u00fcrftigen Bruder (N\u00e4chsten) begegnete (Verse 7-9)? Inwiefern enth\u00fcllen diese Warnungen g\u00e4ngige menschliche Ausreden, Hilfe zu verweigern?<\/li>\n\n\n\n<li>Auf welche Weise sollen Gottes Kinder geben (Verse 10-11)? Welche Motivation zur Gro\u00dfz\u00fcgigkeit wird genannt? Wie s\u00e4he es in deiner jetzigen Lebensphase aus, &#8222;ohne Groll&#8220; zu geben?<\/li>\n\n\n\n<li>Wer sprach im Textabschnitt aus Matth\u00e4us Kapitel 25? In welchem \u200b\u200bZusammenhang fand diese Lehre statt? Welche Bed\u00fcrfnisse wurden erw\u00e4hnt, die von den Angesprochenen ignoriert wurden? Warum wurde Vernachl\u00e4ssigung genauso schwerwiegend behandelt wie aktives Fehlverhalten?<\/li>\n\n\n\n<li>Was offenbart Jesu Identifikation mit &#8222;den Geringsten&#8220; (Matth\u00e4us 25:45) \u00fcber Gottes Sicht auf die W\u00fcrde des Menschen? Wie l\u00e4dt Jesus dich vielleicht dazu ein, Ihn in Menschen zu erkennen, die du normalerweise \u00fcbersiehst?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie regen diese Textstellen deine Sichtweise auf pers\u00f6nliche Ressourcen wie Geld, Zeit oder Energie an? Wie kannst du weise Gro\u00dfz\u00fcgigkeit erkennen, ohne Vorsicht als Ausrede f\u00fcr Unt\u00e4tigkeit zu benutzen? Welchen praktischen Ma\u00dfnahme kannst du diese Woche ergreifen, um einem bed\u00fcrftigen N\u00e4chsten ehrlicher zu helfen?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>UNDERSTANDING AND LIVING by Jennifer Lewis-Berg<\/p>\n\n\n\n<p>In welch unglaublicher Welt leben wir heutzutage! Wissen jeder Art und unz\u00e4hlige L\u00f6sungen stehen uns technisch zur Verf\u00fcgung. Wir erhalten sofort Antworten auf alle Fragen zu jedem Thema. Wir wissen, was in der ganzen Welt vor sich geht. Wir sehen die Folgen von Verlust, Krieg, Vertreibung, bitterer Armut und Verzweiflung. Wir wissen, was da drau\u00dfen ist und was getan werden muss. Und doch verlassen wir unsere Komfortzonen nur selten. Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zu zeigen, insbesondere unsere Zeit und Kraft zu investieren, gelingt uns oft gar nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>GOTTES GROSSZ\u00dcGIGE EINSTELLUNG<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal plagen uns Zweifel und Unsicherheiten, wenn es darum geht, denen zu helfen, die sich hilfesuchend an uns wenden. Was bestimmt unsere Bereitschaft und unsere Ma\u00dfst\u00e4be, anderen zu helfen? Laut www.christianitypath.com ist &#8222;die Hilfe f\u00fcr Bed\u00fcrftige und Schutzbed\u00fcrftige eine zentrale Lehre der Bibel. Gott ruft uns auf, uns um Waisen, Witwen und Unterdr\u00fcckte zu k\u00fcmmern. Wir werden daran erinnert, dass diese Menschen oft niemanden haben, der sich f\u00fcr sie einsetzt. Indem wir unsere H\u00e4nde und Herzen f\u00fcr diejenigen \u00f6ffnen, die in Not sind, erf\u00fcllen wir Gottes Gebot der Liebe und der Gerechtigkeit. Die Zuwendung zu den Ausgegrenzten st\u00e4rkt unseren Glauben und ist Ausdruck von Gottes Barmherzigkeit.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfz\u00fcgig geben \u2013 das ist eine eindringliche Mahnung. Wir k\u00f6nnen sie auf fast jeden Lebensbereich anwenden. Wie uns so viele Bibelstellen bezeugen, wird es immer Arme geben. F\u00fcr uns als Gl\u00e4ubige ist es unerl\u00e4sslich, nicht nur zu wissen, was Gott uns gebietet, sondern auch warum und wie wir es tun sollen. Im Alten Testament wurde Gottes Volk wiederholt ausf\u00fchrlich \u00fcber Gro\u00dfz\u00fcgigkeit belehrt: &#8222;Gebt ihnen freigebig und ohne Groll; dann wird euch der HERR, euer Gott, segnen in all eurem Tun und in allem, was ihr unternehmt.&#8220; (Deuteronomium\/ 5. Mose 15:10)<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir ein widerwilliges Herz haben, ungeduldig und gereizt auf diejenigen reagieren, die sich uns mit ihren Erfahrungen von Armut und Obdachlosigkeit &#8222;aufdr\u00e4ngen&#8220;, und wenn wir aus einer Verpflichtung heraus entmutigt sind, ihnen helfen zu m\u00fcssen, handeln wir im direkten Widerspruch zu Gottes Gebot. Und wie jede andere Ermahnung Gottes an uns dient es buchst\u00e4blich unserem eigenen Wohl, gro\u00dfz\u00fcgig zu sein, \u00fcber uns selbst hinauszugehen und anderen mit Wohlwollen zu begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00fcssen dort nach geistlichen \u00dcbungen suchen, wo wir gerade geistlich stehen, welche im Einklang mit Gottes Willen sind und nicht mit unserem. Wenn wir nie ins Fitnessstudio gehen, ist es schwer, 50 Kilo beim Bankdr\u00fccken zu stemmen. Wenn wir nie schwimmen gehen, ist es schwer, den Kraulstil zu perfektionieren. Wir m\u00fcssen uns auf den Heiligen Geist verlassen, um unsere Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zu st\u00e4rken. Es wird immer leichter, unt\u00e4tig herumzusitzen, wenn wir nie aufstehen. Wir m\u00fcssen \u00fcber unseren Tellerrand hinausschauen und die F\u00e4higkeiten entwickeln, die unsere Gro\u00dfz\u00fcgigkeit gegen\u00fcber anderen st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>WIRTSCHAFTLICHE GERECHTIGKEIT GEM\u00c4SS DER BIBEL<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Lernt Gutes zu tun, sucht das Recht! Sorgt f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten! Nehmt euch der Waisen an, tretet f\u00fcr die Witwen ein!&#8220; (Jesaja 1:17) Wir sind angehalten, biblischen Grunds\u00e4tzen wirtschaftlicher Gerechtigkeit zu folgen und Fairness, Gleichheit und die moralische Verantwortung f\u00fcr die Armen und Schwachen zu betonen. Gerechtigkeit bedeutet, dass alle Menschen ein Leben in W\u00fcrde f\u00fchren k\u00f6nnen. Heute werden die arbeitenden Armen, die zwei oder drei Arbeitsstellen haben, von ihren reichen Arbeitgebern unterdr\u00fcckt und ausgebeutet, die Reichtum anh\u00e4ufen und ein Leben im Luxus f\u00fchren. Jakobus nannte die Bevorzugung der Reichen durch die Gemeinde &#8222;S\u00fcnde&#8220; (Jakobus 2:9). Johannes schrieb: &#8222;Wenn jemand irdischen Besitz hat und einen Bruder oder eine Schwester in Not sieht und kein Mitleid mit ihnen hat, wie kann die Liebe Gottes in ihm sein?&#8220; (1. Johannes 3:17)<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erkennen m\u00f6glicherweise einen Widerspruch zwischen unserem heutigen Verst\u00e4ndnis von wirtschaftlicher Ger und Gerechtigkeit und dem, was in beiden Testamenten der Bibel verk\u00fcndet wird. Wir neigen eher dazu, uns nicht f\u00fcr andere einzusetzen, wenn wir der Ansicht sind, dass jeder das bekommt, was er verdient. Wer f\u00fcr seinen Besitz arbeitet, verdient mehr, und wer sich vor Verantwortung dr\u00fcckt, bekommt, was ihm zusteht. In unserer modernen Kultur genie\u00dfen spontane Freundlichkeit und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit kaum einen hohen Stellenwert. Der Gedanke, &#8222;Recht dem Geringen und der Waisen&#8220; zu schaffen und &#8222;den Elenden und Armen Gerechtigkeit widerfahren&#8220; zu lassen (Psalm 82:3), scheint in unserer heutigen Gesellschaft wenig bis gar keinen Wert mehr zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>DIE FREUDE, MIT ANDEREN ZU TEILEN<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind nicht dazu angehalten, gro\u00dfz\u00fcgig zu sein, nur um uns selbst besser zu f\u00fchlen. Wenn wir \u00fcber uns hinauswachsen und anderen etwas geben, spiegelt das Christi liebevolle Gro\u00dfz\u00fcgigkeit uns gegen\u00fcber wider. Was ein grundlegendes Merkmal unseres vollkommenen Erl\u00f6sers war \u2013 ein Leben f\u00fcr andere zu f\u00fchren \u2013 kann in jedem von uns entwickelt und gef\u00f6rdert werden. Und es ist der Heilige Geist, der diese Selbstlosigkeit in uns n\u00e4hrt und pflegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie reagieren wir gef\u00fchlvoll, wenn wir einen Obdachlosen, Hungernden oder Bed\u00fcrftigen sehen? Was ist der Unterschied zwischen Mitleid und Freude? K\u00f6nnen wir ein\u00fcben, unser Mitleid oder gar Z\u00f6gern durch Handlungarten zu ersetzen, die uns Freude bereiten? K\u00f6nnen wir, wenn auch nur vor\u00fcbergehend, unsere Vorbehalten gegen\u00fcber Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zur\u00fcckstellen? K\u00f6nnen wir erkennen, dass die gro\u00dfz\u00fcgige Tat selbst schon Lohn genug ist? &#8222;Wer dem Armen Gutes tut, leiht dem Herrn, und er wird ihm vergelten, was er getan hat.&#8220; (Spr\u00fcche 19:17)<\/p>\n\n\n\n<p>STRATEGIEN F\u00dcR GERECHTIGKEIT<\/p>\n\n\n\n<p>Gott sieht unsere G\u00fcte und unser Handeln gegen\u00fcber anderen. Als Gl\u00e4ubige sind wir aufgerufen, gemeinsam in der Gemeinschaft zu handeln. Wenn wir uns mit dem Ziel versammeln, anderen zu helfen, gewinnen wir an St\u00e4rke, indem wir Ideen und Ressourcen b\u00fcndeln. Die Arbeit in Gruppen f\u00fchrt zu einer umfassenderen und erfolgreicheren Hilfeleistung. Als Kirchengemeinde k\u00f6nnen wir uns mit anderen Gruppen in der Gemeinde vernetzen, um jenen beizustehen, die unsere Hilfe ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Lukas Kapitel 10 verdeutlicht Jesus anhand des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter, dass wir denen, die unsere Hilfe ben\u00f6tigen, bedingungslose Barmherzigkeit erweisen sollen. Dabei spielt es keine Rolle, wer sie sind \u2013 ob ihre Kultur, ihre Zugeh\u00f6rigkeit oder ihre politischen Ansichten sich von unseren unterscheiden. Es ist unsere Verantwortung als Christen, im Glauben zu handeln und uns f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und Ermutigung derer in unserer Gemeinschaft einzusetzen, die wenig oder gar nichts haben. Wir m\u00fcssen in unseren Gemeinden Gespr\u00e4che dar\u00fcber ansto\u00dfen und nach Wegen suchen, wie wir Projekte zur F\u00f6rderung von Gerechtigkeit in unseren Gemeinschaften umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;HINTS FOR TEACHING:<\/p>\n\n\n\n<p>LESSON GOALS:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Erkenntnis gewinnen: Vergleicht Gottes Definition von wirtschaftlicher Gerechtigkeit mit der des 21. Jahrhunderts.<\/li>\n\n\n\n<li>Liebe \u00fcben: Entdeckt die wahre Freude am Teilen mit anderen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.<\/li>\n\n\n\n<li>Dienen: Entwickelt eine Strategie, welche eine konkrete Ungerechtigkeit in eurer Gemeinde angeht.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>TEACHING ACTIVITY:<\/p>\n\n\n\n<p>Bittet die Sabbatschulteilnehmer, folgenden Satz im Stillen zu vervollst\u00e4ndigen: &#8222;Ich z\u00f6gere, jemandem in Not zu helfen, wenn\u2026&#8220; Bittet Freiwillige, ihre Antworten mitzuteilen (Namen oder Erkl\u00e4rungen sind nicht erforderlich). Erstellt eine Liste mit h\u00e4ufig genannten Themen. Welche Gr\u00fcnde wurden am h\u00e4ufigsten genannt? Welche davon sind Bedenken praktischer und welche emotionaler Natur? Inwiefern k\u00f6nnten diese Bedenken auch in biblischen Zeiten bestanden haben? Bittet Freiwillige, eine Vorhaben zu nennen, Christus in anderen zu erkennen. Schlie\u00dft mit einem Gebet, in welchem ihr Gott um offene Herzen, Weisheit, Unterscheidungskraft, Mut, Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und freudiges Geben bittet.<\/p>\n\n\n\n<p>LOOKING BACK:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben unsere \u00c4ngste und Zweifel hinsichtlich der Hilfe f\u00fcr Bed\u00fcrftige hinterfragt. Als N\u00e4chstes werden Petrus und Paulus unsere ethnischen und sozialen Vorurteile mit Gottes Unparteilichkeit und Annahme konfrontieren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>QUARTALSTHEMA: SOZIALLEHREN DER GEMEINDE (M\u00e4rz &#8211; Mai 2026) Einheit I: Unsere Verpflichtungen gegen\u00fcber unserem N\u00e4chsten erf\u00fcllen (5 Lektionen) 3. Unseren N\u00e4chsten in Not helfen (Lektion 3 von 5) Tagesandachten von Gem Barton SONNTAG, 8. 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