{"id":4225,"date":"2026-06-27T20:44:16","date_gmt":"2026-06-27T18:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/?page_id=4225"},"modified":"2026-06-27T20:45:08","modified_gmt":"2026-06-27T18:45:08","slug":"28-juni-4-juli-2026-der-glaeubige-hauptmann-5","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/sabbatschule-2\/28-juni-4-juli-2026-der-glaeubige-hauptmann-5\/","title":{"rendered":"28. Juni &#8211; 4. Juli 2026 &#8211; Der gl\u00e4ubige Hauptmann (5)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>QUARTALSTHEMA: TREUE GLAUBENSZEUGEN (Juni &#8211; August 2026)<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Einheit II<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5. Der gl\u00e4ubige Hauptmann (Lektion 1 von 4)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tagesandachten von Victor Hernandez<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SONNTAG, 28. Juni 2026: Jesaja 49:1-6<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Diener in diesem Bibeltext ist ein Typus von Christus. Die Prophezeiung spricht von Christi Kommen als Diener, um die Gute Nachricht zu verk\u00fcnden und Salz und Licht der Welt zu sein. Wir d\u00fcrfen jedoch nicht vergessen, dass dieser Ruf, Licht der Welt zu sein, nicht nur an Christus gerichtet war. Er gilt uns allen, die wir Jesus als unseren Erl\u00f6ser angenommen haben. Schon im Mutterleib sind wir zu einer einzigartigen Mission berufen. Wir sind beauftragt, der Welt die gute Nachricht zu verk\u00fcnden. Wir sollen ein Licht f\u00fcr alle V\u00f6lker sein \u2013 Gottes Gnade allen Menschen bringen. Wir alle sind aufgerufen, unserem Gott Ehre und Herrlichkeit zu erweisen, und wie k\u00f6nnte dies besser geschehen, als durch die Verk\u00fcndigung der Botschaft der Erl\u00f6sung?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">MONTAG, 29. Juni 2026: Psalm 72:1-13<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist Salomos wundersch\u00f6nes, k\u00f6nigliches und messianisches Gebet, in dem er um die Gabe bittet, gerecht, friedlich, barmherzig und rechtschaffen zu regieren. Er m\u00f6ge K\u00f6nig mit Rechtschaffenheit und Barmherzigkeit ausgestattet sein. Es m\u00f6ge Gerechtigkeit f\u00fcr alle herrschen. Es ist ein messianisches Gebet, das auf Jesus hinweist. Doch es gilt nicht nur K\u00f6nigen und Leitern, sondern auch uns als Nachfolger Jesu. Wie Petrus betonte, sind wir ein auserw\u00e4hltes Volk und ein k\u00f6nigliches Priestertum. Wir tragen die Verantwortung, unseren N\u00e4chsten mit Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zu behandeln. Aber wir tragen auch die Verantwortung, f\u00fcr unsere Leiter zu beten, damit sie mit Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit f\u00fchren. Seit Anbeginn hat Gott Adam mit der Sch\u00f6pfung betraut. Wir sollen durch unser Beispiel vorangehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DIENSTAG, 30. Juni 2026: Epheser 2:1-10<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus erinnerte uns an unseren geistlichen Zustand: ohne Christus sind wir geistlich tot. Doch die Liebe, Gnade und Barmherzigkeit unseres HERRN Jesus schenken uns die Hoffnung auf ein erf\u00fclltes, ewiges Leben. Ganz gleich, wie s\u00fcndig wir waren, es gibt immer Hoffnung in Gott. Es gibt immer Hoffnung, weil Gott uns so sehr liebt, dass Er Seinen einzigen Sohn gab, um f\u00fcr unsere S\u00fcnden zu sterben. Einst waren wir tot, doch nun leben wir. Wir haben ewiges Leben. Unser Leben hat nun einen Sinn. Wir haben nun die Verantwortung, das Evangelium zu verk\u00fcnden. Wir sind nun berufen, Gutes zu tun, nicht um uns den Weg in den Himmel zu verdienen, sondern aus Liebe zu Gott und unseren Mitmenschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">MITTWOCH, 1. Juli 2026: Epheser 2:11-22<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erl\u00f6sung verdanken wir dem Opfer unseres HERRN Jesus Christus am Kreuz. Der Apostel Paulus erinnert uns in R\u00f6mer Kapitel 5 daran, dass wir einst Feinde Gottes waren, aber durch den Tod Seines Sohnes mit Ihm vers\u00f6hnt sind. Wir sind nun eins in Christus \u2013 nicht l\u00e4nger Juden oder Heiden, sondern eine in Christus vereinte Familie. Im selben Geist haben wir nun direkten Zugang zum Vater. In Christus sind wir nicht l\u00e4nger Feinde Gottes, sondern Seine angenommenen Kinder. Wir sind eine Familie und sollen als solche f\u00fcreinander sorgen. Es ist Zeit, in Christus vereint zu leben. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen: Auch wenn Jesus uns einzeln rettet, sollen wir als Gemeinschaft im selben Glauben zusammenleben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DONNERSTAG, 2. Juli 2026: Jesaja 60:1-8<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus erkl\u00e4rte: &#8222;Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben.&#8220; (Johannes 8:12) Wenn wir uns in der Welt umsehen, f\u00fchlen wir uns vielleicht von der Dunkelheit, die uns umgibt, \u00fcberw\u00e4ltigt. Doch gerade in der tiefsten Dunkelheit leuchten Gottes Herrlichkeit und sein Licht am hellsten. \u2013 &#8222;Dein Licht ist gekommen.&#8220; Ja, Jesus, das Licht ist gekommen. Welch wunderbare Botschaft! Wir sind das Salz und das Licht der Welt. Gott sagt uns, es ist Zeit aufzustehen und unseren Beitrag in dieser Welt zu leisten. Er sagt uns, wir sollen hinausgehen und inmitten dieser schwierigen Zeiten, in denen wir leben, leuchten. Wir sollen in den dunkelsten Orten leuchten, damit andere die Herrlichkeit Gottes sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">FREITAG, 3. Juli 2026: Jesaja 60:9-14<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott ist Liebe. Seine Gnade ist unermesslich. Die ganze Woche \u00fcber hat Gott uns daran erinnert, dass wir Diener, k\u00f6nigliche Gesch\u00f6pfe, geistlich lebendig, Seine Kinder und in Christus das Licht der Welt sind. Wir sind berufen, Gott zu dienen, indem wir Sein Werk tun. Wir sind darauf vorbereitet, hinauszugehen und das Evangelium zu verk\u00fcnden. In der heutigen Lesung sehen wir die &#8222;Fr\u00fcchte&#8220;, also die Ergebnisse unseres Dienstes f\u00fcr Gott, unseres Wirkens in und durch uns. Menschen aus aller Welt werden zu Jesus kommen. Menschen werden sich bekehren und ihr Leben Jesus anvertrauen. Er erwartet uns mit offenen Armen. Er wartet darauf, dass Menschen Bu\u00dfe tun und zu Ihm kommen. Jesus ist immer bereit, alle anzunehmen, die zu Ihm kommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SABBAT, 4. Juli 2026: Matth\u00e4us 8:5-13<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scripture Passages:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Studientext: Matth\u00e4us 8:5-13<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">weiterf\u00fchrende Texte: Matth\u00e4us 8:5-13<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andachtstext: Apostelgeschichte 10:19-22, 30-35<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Key Verse:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Als Jesus das h\u00f6rte, verwunderte er sich und sprach zu ihnen, die nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Einen so gro\u00dfen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden!&#8220; (Matth\u00e4us 8:10)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heart of the Lesson:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir erwarten nicht, dass unsere Feinde uns vertrauen und uns um Hilfe bitten. Wie reagieren wir, wenn uns jemand, den wir zuvor als Feind betrachteten, um Hilfe bittet? Jesus reagierte positiv auf den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Glauben des Hauptmanns, der umso bemerkenswerter war, als dieser Verbindungen zur korrupten r\u00f6mischen Regierung unterhielt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Questions for Studying the Text:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Welchen Menschen f\u00e4llt es dir leichter und welchen schwerer, zu vertrauen? Was erm\u00f6glicht Vertrauen?<\/li>\n\n\n\n<li>In welcher Lage befand sich der Diener des Hauptmanns? Was verr\u00e4t die Bereitschaft des Hauptmanns, Jesus um Hilfe zu bitten, \u00fcber sein Verst\u00e4ndnis von Jesu Autorit\u00e4t und Macht? Wie reagierte Jesus zun\u00e4chst?<\/li>\n\n\n\n<li>Warum hielt sich der Hauptmann m\u00f6glicherweise f\u00fcr unw\u00fcrdig, dass Jesus sein Haus betrat? Welche kulturellen oder religi\u00f6sen Hindernisse k\u00f6nnten eine Rolle gespielt haben? Welche Vorgehensweisen helfen dabei, solche Demut im Gebet zu Gott zu entwickeln?<\/li>\n\n\n\n<li>Was lehrt uns der Vergleich des Hauptmanns \u00fcber milit\u00e4rische Autorit\u00e4t hinsichtlich seines Verst\u00e4ndnisses von Jesu geistlicher Autorit\u00e4t? Wie sieht das Vertrauen in Jesu Autorit\u00e4t in Situationen aus, in denen wir keine unmittelbaren Ergebnisse sehen k\u00f6nnen?<\/li>\n\n\n\n<li>Was offenbart diese Geschichte \u00fcber das Verh\u00e4ltnis zwischen Glauben und Jesu Wirken? Wie k\u00f6nnte sich dein Gebetsleben ver\u00e4ndern, wenn du dich Jesus mit demselben Vertrauen in Seine Autorit\u00e4t n\u00e4hern w\u00fcrdest, das der Hauptmann an den Tag legte?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Hindernisse hindern Gl\u00e4ubige manchmal daran, denen zu helfen oder f\u00fcr sie zu beten, die wir als Gegner wahrnehmen? Welche Gelegenheiten bieten sich dir diese Woche, um jemandem, den du zuvor mit Misstrauen oder Feindseligkeit betrachtet haben, christliches Mitgef\u00fchl entgegenzubringen?<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Understanding and Living - Ericessen Cooper<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">GLAUBEN DEFINIEREN?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Wikipedia versteht man unter Glauben &#8222;ein F\u00fcrwahrhalten ohne methodische Begr\u00fcndung. Glauben in diesem Sinne bedeutet, dass ein Sachverhalt anscheinend wahr oder wahrscheinlich gehalten wird.&#8220; (https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Glauben) Dies weicht deutlich von dem ab, was wir in der Heiligen Schrift finden. Hebr\u00e4er 11:1 sagt: &#8222;Der Glaube aber ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an Dingen, die man nicht sieht.&#8220; Biblisch gesehen bedeutet Glaube, auf etwas zu vertrauen, das man nicht beweisen kann. Obwohl diese Definitionen \u00e4hnlich erscheinen, ist die biblische Definition ganz anders begr\u00fcndet als die Definition einer online-Enzyklop\u00e4die.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Glaube beruht auf zwei Komponenten: intellektueller Zustimmung und Vertrauen. Wenn wir etwas intellektuell zustimmen, glauben wir, dass es wahr ist. Vertrauen bedeutet, sich darauf zu verlassen, dass dieses &#8222;Etwas&#8220; tats\u00e4chlich wahr ist. Intellektuell k\u00f6nnen wir einen Stuhl betrachten und wissen, dass es ein Stuhl ist und uns tragen wird. Vertrauen beinhaltet das tats\u00e4chliche Hinsetzen auf den Stuhl. Beide Aspekte des Glaubens sind notwendig. Viele Menschen glauben intellektuell an das, was die Bibel \u00fcber Christus sagt, aber das ist kein Glaube. Intellektuelle Zustimmung zu den Fakten und Vertrauen in die Fakten definieren den Glauben. Das ist der Glaube des Hauptmanns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">JESU REFERENZEN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Matth\u00e4us Kapitel 5-7 finden wir die sogenannte Bergpredigt. Am Ende der Predigt (Matth\u00e4us 7:28-29) lesen wir, dass die Menge \u00fcber Jesu Lehre erstaunt war. \u2013 Warum? Jesus lehrte sie mit Vollmacht, anders als die Schriftgelehrten ihrer Zeit. Jesus sprach nicht nur mit Autorit\u00e4t, sondern Seine Taten untermauerten alles, was Er sagte. Jesus demonstrierte Seine G\u00f6ttlichkeit durch Wunder, die den Menschen zeigten, wer Er war. Die Schriftgelehrten konnten das nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Zeit Jesu grassierten Krankheiten, und Behandlungsm\u00f6glichkeiten gab es kaum. Man konnte bestenfalls hoffen, dass die Krankheit ihren Lauf nahm und man sie \u00fcberstand. Leider war es keine Seltenheit, dass Seuchen ganze St\u00e4dte ausl\u00f6schten. Krankheiten machten keinen Unterschied \u2013 sie trafen alle mit gleicher Wucht. Die Angst vor Krankheiten war gro\u00df. Jesus demonstrierte Seine Vollmacht und \u00fcbernat\u00fcrliche Macht durch erstaunliche Wunder, die sich nur durch Seine G\u00f6ttlichkeit erkl\u00e4ren lie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DER GLAUBE DES HAUPTMANNS<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Matth\u00e4us 8:5-13 berichtet vom Glauben eines r\u00f6mischen Hauptmanns. Eine Parallele dazu findet sich in Lukas 7:1-10. Obwohl die beiden Berichte \u00c4hnlichkeiten aufweisen, gibt es auch einige Unterschiede. Diese Unterschiede schm\u00e4lern jedoch weder die Aussagekraft noch die Wahrheit des Berichts. W\u00e4hrend Lukas dieses Wunder detaillierter schildert, fasst Matth\u00e4us seinen Bericht k\u00fcrzer zusammen, stellt aber die Kernpunkte in den Vordergrund. Lukas berichtet, dass der Hauptmann j\u00fcdische Boten mit dieser Botschaft aussandte und so mit Jesus in Kontakt trat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Matth\u00e4us 8:5-6 berichtet von einem Hauptmann, der mit einer gro\u00dfen Not zu Jesus kam. Sein Diener war zu Hause gel\u00e4hmt und litt sehr. Bei Lukas wird der Diener als &#8222;doulas&#8220; (Sklave) bezeichnet, bei Matth\u00e4us hingegen als &#8222;pais&#8220; (Junge). \u2013 Wer war er? Gelehrte sind sich einig, dass es sich um einen Kindersklaven im Hause des Hauptmanns handelte. Dass dieser Soldet, der 100 Mann befehligte, so viel Mitgef\u00fchl f\u00fcr dieses Kind aufbrachte, war \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnlich. In der r\u00f6mischen Welt hatten Sklaven kaum Rechte und galten als unbedeutend. Dieser r\u00f6mische Hauptmann zeigte gro\u00dfes Mitgef\u00fchl f\u00fcr einen Jungen, der als Niemand galt, was ihn von vielen anderen Armeeangeh\u00f6rigen unterschied.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Mitleid des Hauptmanns mit dem jungen Sklaven veranlasste ihn, zu Jesus zu kommen. Jesus antwortete auf seine Bitte und sagte ihm, Er werde kommen und ihn heilen. Matth\u00e4us 8:7-9 berichtet von Jesu Antwort und der echten Demut des Hauptmanns. Der Hauptmann erkannte trotz seiner Autorit\u00e4t die wahre Autorit\u00e4t Jesu \u00fcber alles an, auch \u00fcber die Krankheit, die seinen Diener befallen hatte. Der Hauptmann erwiderte, es sei nicht n\u00f6tig, zu ihm zu kommen. Er wusste, dass er es nicht wert war, Jesus unter seinem Dach zu empfangen. Ein Mann von solchem \u200b\u200bFormat und solcher Bedeutung, der hundert Soldaten befehligte, der hart und f\u00fcr jede Situation bestens ausgebildet war, betrachtete sich als unw\u00fcrdig. Der Hauptmann hatte gro\u00dfes Vertrauen, als er sagte, ein Wort von Jesus gen\u00fcge. Er wusste, dass Jesu Vollmacht unvergleichlich war. Der Hauptmann besa\u00df zwar menschliche Autorit\u00e4t, aber Jesus aber hatte etwas Gr\u00f6\u00dferes. Menschen w\u00fcrden der Autorit\u00e4t des Hauptmanns gehorchen, aber er hatte keine Vollmacht \u00fcber Krankheit und Gebrechen. Doch Jesus hatte sie!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">JESU REAKTION AUF GROSSEN GLAUBEN<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus bemerkte, dass Er in ganz Israel niemanden mit solch einem Glauben gefunden hatte, doch dieser r\u00f6mische Hauptmann schon. Jesu Reaktion auf dessen Glauben war Erstaunen und war \u00fcber den gezeigten Glauben verbl\u00fcfft. Dieses Wort &#8222;Staunen&#8220; kommt in den Evangelien nur zweimal vor. Hier bezieht es sich auf den gro\u00dfen Glauben des Hauptmanns, und erneut in Markus 6:6, als Jesus \u00fcber den Unglauben seiner Heimatstadt Nazareth erstaunt war. Matth\u00e4us 8:11-12 hebt den starken Glauben des Hauptmanns hervor und Jesu Erwartung, dass das Evangelium alle V\u00f6lker erreichen w\u00fcrde, Juden wie Heiden: &#8222;Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch liegen&#8220; (Vers 11). Obwohl das Festmahl traditionell das messianische Reich f\u00fcr Juden symbolisierte, waren nun auch Heiden willkommen. Christi Autorit\u00e4t erstreckt sich hingegen auf alle V\u00f6lker. Vers 12 mahnt, dass Glaube unerl\u00e4sslich ist, um in das Reich Gottes einzugehen. Es gen\u00fcgt nicht, einfach nur Teil der j\u00fcdischen Nation zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die endg\u00fcltige Antwort auf dieses gro\u00dfe Glaubensbekenntnis findet sich in Vers 13. Jesus wies den Hauptmann an zu gehen, und aufgrund seines Glaubens wurde sein Diener augenblicklich geheilt. Die Worte &#8222;Wie du geglaubt hast, so geschehe dir.&#8220; waren direkt an den Hauptmann gerichtet. Paulus\u2019 Geschichte vom vergeblichen Gebet um Heilung zeigt, dass Glaube allein nicht immer zur Heilung f\u00fchrt; das Ergebnis unterliegt g\u00f6ttlichem Willen. Dar\u00fcber hinaus wurden manche Menschen auch ohne eigenen Glauben geheilt, wie dieser Junge in diesem Textabschnitt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie steht es um deinen Glauben? Glauben ist das eine, Vertrauen das andere. Diese beiden Aspekte des Glaubens geh\u00f6ren zusammen. Jesus ist, wer Er zu sein behauptet, und Er herrscht \u00fcber alles. Habe Glauben!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HINTS FOR TEACHING:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">LESSON GOALS:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Erkenntnis gewinnen: Untersucht die Bitte des Hauptmanns an Jesus als treues Glaubenszeugnis.<\/li>\n\n\n\n<li>Liebe \u00fcben: Entwickelt eine Glaubenshaltung, die Mitgef\u00fchl und F\u00fcrbitte zeigt, als Zeugnis des Glaubens an unseren HERRN Jesus.<\/li>\n\n\n\n<li>Dienen: F\u00fchrt ein Gebetsleben, das F\u00fcrbitte als glaubenstreues Zeugnis beinhaltet.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">TEACHING ACTIVITY:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gebt den Sabbatschulteilnehmern ein Blatt Papier, das in drei Kreise unterteilt ist: Familie, Bekannte und schwierige Beziehungen. Bittet sie, die Namen der Personen in jeder Kategorie einzutragen, die Gebet ben\u00f6tigen. Regt sie dazu an, \u00fcber die Bereitschaft des Hauptmanns nachzudenken, f\u00fcr jemanden in seiner Obhut Hilfe zu suchen. Bittet die Teilnehmender, \u00fcber eine Situation nachzudenken und schriftlich festzuhalten, in der sie auf Jesu Vollmacht vertrauen m\u00fcssen, auch ohne sofortige Ergebnisse zu sehen. Ermutigt sie, ein konkretes Vertrauensgebet zu formulieren, das dem Vertrauen des Hauptmanns in Jesu Worte nachempfunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Looking Forward<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Glaube des Hauptmanns offenbarte uns viel dar\u00fcber, wie wir die Macht und Autorit\u00e4t Jesu im Hinblick auf die Gebetserh\u00f6rung verstehen und Ihm vertrauen sollten. Jesu Wiedereinsetzung des Petrus wird uns als N\u00e4chstes dazu anregen, &#8222;Ja&#8220; zu Ihm zu sagen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>QUARTALSTHEMA: TREUE GLAUBENSZEUGEN (Juni &#8211; August 2026) Einheit II 5. Der gl\u00e4ubige Hauptmann (Lektion 1 von 4) Tagesandachten von Victor Hernandez SONNTAG, 28. Juni 2026: Jesaja 49:1-6 Der Diener in diesem Bibeltext ist ein Typus von Christus. Die Prophezeiung spricht von Christi Kommen als Diener, um die Gute Nachricht zu verk\u00fcnden und Salz und Licht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":3698,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"class_list":["post-4225","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4225"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4225\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4226,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4225\/revisions\/4226"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}