{"id":95,"date":"2020-07-29T11:20:31","date_gmt":"2020-07-29T09:20:31","guid":{"rendered":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/?page_id=95"},"modified":"2024-10-14T21:07:45","modified_gmt":"2024-10-14T19:07:45","slug":"errettung-erloesung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/das-sind-wir\/errettung-erloesung\/","title":{"rendered":"Salvation"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit dem Garten Eden wurden die Menschen wegen der S\u00fcnde von einer pers\u00f6nlichen Beziehung mit Gott getrennt. Die Bibel handelt davon, wie Gott die Initiative ergriff, um diese verlorene Beziehung wieder herzustellen. Gott bringt die Menschen zur\u00fcck in eine Beziehung mit Ihm, weil Er sie liebt. Gott m\u00f6chte, dass Menschen darauf antworten, indem sie ihren Glauben und ihr Vertrauen auf Ihn setzen. Wenn sie dies tun, schlie\u00dft Gott mit ihnen eine Vereinbarung ab bzw. einen Bund, so dass sie wissen, was von ihnen in dieser Beziehung erwartet wird. Unser Teil an Verantwortung in dieser Beziehung ist uns in B\u00fcnden und Gesetzen gegeben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Adam und die zerbrochene Beziehung<\/h4>\n\n\n\n<p>Gottes Beziehung mit Adam und Eva im Garten Eden ist ein Sinnbild f\u00fcr eine vollkommene menschliche Beziehung zu einem vollkommenen Gott. Gott hat den Menschen als vollkommen erschaffen, weil Er jemanden wollte, den Er lieben k\u00f6nnte. Gott erschuf den Menschen aus Gnade (Liebe) und deshalb war die Beziehung zwischen Gott und den Menschen auf Gnade gegr\u00fcndet. Aber die Beziehung des Menschen zu Gott beinhaltete Verpflichtungen: Herrschaft aus\u00fcben, fruchtbar sein und nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen essen. Gottes Erschaffung des Menschen bestand nicht einfach darin, jemanden zu haben, der Seine Gesetze h\u00e4lt, sondern dass Gott jemanden h\u00e4tte, den Er lieben k\u00f6nnte. Genesis (1. Mose) Kapitel 3 erz\u00e4hlt die traurige Geschichte davon, wie der Mensch seine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott verlor. Es ist die Geschichte von S\u00fcnde und ihren Folgen. Satan, in Form einer Schlange, versuchte Eva und sie und Adam a\u00dfen von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen. Sie gehorchten Gott nicht und s\u00fcndigten deshalb.<br>Gott hatte ihnen gesagt, dass \u201ewelches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben.\u201c (1. Mose Kapitel 2 Vers 17) Doch nachdem sie die Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen gegessen hatten, starben sie nicht eines k\u00f6rperlichen Todes. Vielmehr f\u00e4hrt die Bibel fort und berichtet uns, dass sie weiterhin lebten und Kain, Abel und Seth zur Welt brachten. Gott hatte angek\u00fcndigt, dass sie an dem Tag sterben w\u00fcrden, an dem sie von der verbotenen Frucht Essen w\u00fcrden und dennoch lebten sie weiter. Es ist wirklich wichtig zu untersuchen, was Adam und Eva an dem Tag geschah, an dem sie die Frucht a\u00dfen und s\u00fcndigten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Trennung und Gottes Heiligkeit<\/h4>\n\n\n\n<p>An dem Tag, als Adam und Eva s\u00fcndigten, starben sie nicht eines k\u00f6rperlichen, sondern eines geistlichen Todes. Geistliches Leben kommt von einer Beziehung mit Gott, der das Leben und die Quelle geistlichen Lebens ist. Nachdem Adam und Eva ges\u00fcndigt hatten, wurden sie aus dem Garten Eden vertrieben und von Gott getrennt. Sie kam nicht l\u00e4nger in den Genuss der Beziehung zu ihrem Sch\u00f6pfer \u2013 mit Ihm pers\u00f6nlich zu gehen und zu reden.<br>Es ist die S\u00fcnde, die Gott und den Menschen im Garten trennte, und es ist die S\u00fcnde, die weiterhin Gott und die Menschen trennt. Adams Ungehorsam brachte die S\u00fcnde in die Welt, so dass die gesamte Menschheit unter den Fluch der S\u00fcnde gekommen ist. Diese S\u00fcnde trennt die Menschheit von Gott und m\u00fcndet in geistlichen Tod.<br>\u201eDeshalben, wie durch einen Menschen die S\u00fcnde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die S\u00fcnde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle ges\u00fcndigt haben.\u201c (R\u00f6merbrief Kapitel 5 Vers 12) Die S\u00fcnde kam durch einen Menschen in die Welt und seine S\u00fcnde bracht den Tod mit sich. Daher hat sich der Tod auf die gesamte Menschheit verbreitet, weil jeder ges\u00fcndigt hat.<br>Gott ist die Quelle geistlichen Lebens \u2013 \u201eIn ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.\u201c \u2013 und Menschen k\u00f6nnen dieses geistliche Leben nur dann haben, wenn sie ein Beziehung mit Ihm eingehen. Trennung von Gott wegen S\u00fcnde bringt geistlichen Tod mit sich.<br>S\u00fcnde trennt Gott und Menschen, weil Gott heilig ist: \u201eUnd einer [Engel] rief zum andern [Engel] und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehre voll!\u201c \u2013 Jesaja Kapitel 6 Vers 3; \u201eUnd ein jegliches der vier Tiere hatte sechs Fl\u00fcgel, und sie waren au\u00dfenherum und inwendig voll Augen und hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der HERR, der Allm\u00e4chtige, der das war und der da ist und der da kommt!\u201c \u2013 Offenbarung Kapitel 4 Vers 8. Das Wort \u201eheilig\u201c bedeutet \u201erein\u201c. Gott ist rein. S\u00fcnde ist jedoch unrein. Wenn Gott die Unreinheit der S\u00fcnde in Seiner n\u00e4chsten N\u00e4he erlauben w\u00fcrde, w\u00e4re Er nicht l\u00e4nger rein. Deshalb erlaubt Gott S\u00fcnde nicht in Seiner Gegenwart.<br>Der Mensch wurde geschaffen, um sich einer liebevolle Beziehung mit Gott erfreuen zu k\u00f6nnen. Aber der Mensch s\u00fcndigte und wurde von Gott getrennt, weil Gott heilig ist. Die Bibel ist eine Aufzeichnung dessen, was Gott versucht hat, den Menschen zur\u00fcck zu einer liebevollen Beziehung mit Ihm zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Bundesschl\u00fcsse<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Grundlage all dieser Beziehungen zwischen Gott und Seinem Volk war der Bund. Ein Bund ist eine Vereinbarung. In der Bibel ist eine Vereinbarung wie ein Vertrag, den zwei Vertragsparteien eingehen. Diese B\u00fcnde wurden zwischen Gott und Seinem Volk geschlossen. Gott schloss einen Bund mit Noah \u2013 \u201eSiehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit eurem Samen nach euch.\u201c (Genesis\/ 1. Mose 9:9) \u2013 mit Abraham \u201eUnd der HERR sprach zu Abram: Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum gro\u00dfen Volk machen und will dich segnen und dir einen gro\u00dfen Namen machen, und sollst ein Sagen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.\u201c (Genesis\/ 1. Mose 12:1-3) \u2013 und mit Mose (Exodus\/ 2. Mose 20). Gottes letzter Bund mit den Menschen wurde mit dem Blut Jesu besiegelt. Jesus bezeichnet diesen endg\u00fcltigen Bund als \u201edas neue Testament in meinem Blut, das f\u00fcr euch vergossen wird.\u201c (Lukas 22:20b)<br>Jesu Tod und Sein vergossenes Blut am Kreuz brachte der Menschheit einen neuen Bund. Beim letzten Abendmahl sagt Jesus: \u201eDas ist der Kelch, das neue Testament [Bund oder Vereinbarung] in meinem Blut, das f\u00fcr euch vergossen wird.\u201c (Lukas 22:20b). Aber es gibt in diesem neuen Bund Dinge, die nicht so neu sind. Deshalb ist es notwendig, die Worte des neuen Testament zu untersuchen, um sehen zu k\u00f6nnen, was neu ist, und welche Elemente aus dem Alten Bund weiter bestehen. Das Wort \u201eTestament\u201c hei\u00dft schlicht \u201eBund\u201c oder \u201eVereinbarung\u201c. Also ist das Neue Testament Gottes Wort hinsichtlich des neuen Bundes.<br>Bevor Jesus geboren wurde, erschien ein Engel Josef, der ihm die Geburt Christi ank\u00fcndigte. Der Engel sagte Josef, dass Maria vom Heiligen Geist schwanger werden w\u00fcrde und f\u00e4hrt fort: \u201eUnd sie wird einen Sohn geb\u00e4ren, des Namen sollst du Jesus hei\u00dfen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren S\u00fcnden.\u201c (Matth\u00e4us 1:21) Errettung von S\u00fcnde ist ein Teil genau dieses Namens von Jesus.<br>Im Alter von 30 Jahren begann Jesus mit Seinem irdischen Dienst bei Seiner Taufe. Als Jesus zum Jordanfluss kam, sah Johannes der T\u00e4ufer Ihm und sagte: \u201eSiehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt S\u00fcnde tr\u00e4gt!\u201c (Johannes 1:29b) Johannes der T\u00e4ufer erkannte, dass Jesus auf diese Erde gekommen war, um das Opferlamm zu sein, dessen vergossenes Blut Vergebung von S\u00fcnde bringen w\u00fcrde. Sowohl bei Seiner Geburt als auch bei Seiner Taufe liegt das Augenmerk auf die Errettung der Menschen von ihren S\u00fcnden. S\u00fcnde ist das gr\u00f6\u00dfte Problem der Menschen, weil es S\u00fcnde ist, die Gott von den Menschen trennt. S\u00fcnde trennt Gott von Seinem Volk, weil Gott heilig bzw. rein ist und deshalb die Unreinheit s\u00fcndiger Menschen in Seiner n\u00e4chsten N\u00e4he nicht ertragen kann.<br>Adams Ungehorsam im Garten Eden brachte die S\u00fcnde in die Welt. Diese S\u00fcnde wurde in die ganze Welt weitergetragen und m\u00fcndete in den Tod. Paulus sagt in R\u00f6mer 5:12: \u201eDerhalben, wie durch einen Menschen die S\u00fcnde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die S\u00fcnde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle ges\u00fcndigt haben.\u201c<br>Dieser \u201eTod\u201c auf den sich Paulus bezieht ist der geistliche Tod des Getrenntseins von Gott. Merke: Dieser geistliche Tod ist das Ergebnis der S\u00fcnde.<br>Das Ziel von des Auftrags Jesu Christi auf Erden war M\u00e4nner und Frauen zu einer Beziehung mit Ihm zu f\u00fchren. Jesus ist die Quelle des Lebens. Im Johannes-Evangelium Kapitel 1 Vers 4 wird gesagt: \u201eIn ihm [Jesus] war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.\u201c<br>Wenn der Mensch von Jesus wegen der S\u00fcnde getrennt ist, dann ist er von der \u201eQuelle des Lebens\u201c getrennt. Aber wenn man mit der S\u00fcnde im Leben eines Menschen fertig wird, dann kann diese Person eine Beziehung mit Jesus eingehen und wird deshalb das Leben haben.<br>Dies ist das Zeugnis: Gott hat uns ewiges Leben gegeben, und die Quelle dieses Lebens ist Sein Sohn. \u201eWer den Sohn hat, der hat das Leben; werden Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.\u201c (1. Johannesbrief, 5:12)<br>Den Sohn Gottes zu haben, ist dasselbe wie ewiges Leben zu haben, weil der Sohn Gottes selbst das Leben und die Quelle des Lebens ist. Das Endziel jeder Person, die ewiges Leben haben will, ist diese Leben spendende Beziehung mit dem Sohn Gottes einzugehen. Die einzige M\u00f6glichkeit, auf dem s\u00fcndige Menschen diese Beziehung mit Gottes Sohn eingehen k\u00f6nnen, ist sich irgendwie des Problems der S\u00fcnde anzunehmen:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Christi Tod: Gottes L\u00f6sung des S\u00fcndenproblems<\/h4>\n\n\n\n<p>Gott l\u00f6ste das Problem der S\u00fcnde, indem er Jesus Christus am Kreuz sterben lie\u00df. Jesus begann Seinen irdischen Dienst mit der Ansage Johannes des T\u00e4ufers: \u201eSiehe, das Lamm Gottes, das der Welt S\u00fcnde tr\u00e4gt.\u201c Die L\u00f6sung des Problems S\u00fcnde wird durch Jesus Christus, dem Lamm, und Sein Opfer am Kreuz erreicht.Im Alten Testament bzw. im Alten Bund, unter dem Zeremonialgesetz, gab es ohne Blutvergie\u00dfen keine S\u00fcndenvergebung. Die alten Opfer verlangten das T\u00f6ten und Vergie\u00dfen des Blutes von Stieren, Ziegen und L\u00e4mmern zu verschiedenen Zeiten im Jahr. Das Opfertier musste perfekt sein, also ohne Makel oder Sch\u00f6nheitsfehler. Als Lamm Gottes w\u00fcrde Christus das endg\u00fcltige Opfer f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschheit werden. Christi Tod als endg\u00fcltiges Opfer setzte der Notwendigkeit weiterer Tieropfer ein Ende. Dieses Opfer Christi am Kreuz sollte ein f\u00fcr alle Mal f\u00fcr die S\u00fcnden der gesamten Welt dargebracht werden.<br>Jesus Christus war das Lamm Gottes, das in jeder Hinsicht perfekt war. Er war wie ein Opfertier des Zeremonialgesetzes im Alten Bund, fehlerlos und ohne S\u00fcndenmakel. Jesus wurde von S\u00fcnde versucht und kann sie deshalb nachvollziehen: \u201eDenn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht k\u00f6nnte Mitleid haben mit unseren Schwachheiten, sondern der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne S\u00fcnde.\u201c (Hebr\u00e4erbrief 4:15) Aber Er erlag nie der S\u00fcnde. Weil Er ohne S\u00fcnde war, war Seine Gerechtigkeit vor Gott vollkommen.<br>Jesus stellte sich nicht damit zufrieden, einfach nur die Unvollkommenheit der Menschheit auf sich zu nehmen, um versucht werden und S\u00fcnde verstehen zu k\u00f6nnen. Er nahm auch die S\u00fcnden der gesamten Menschheit auf sich. Der Apostel Petrus erkl\u00e4rt: \u201e[Jesus] welcher unsre S\u00fcnden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf dass wir, der S\u00fcnde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden.\u201c (1. Petrusbrief 2:24) Jesus trug nicht unsere S\u00fcnden, indem Er f\u00fcr uns zum S\u00fcnder wurde. Vielmehr erlaubte Er Gott, alle S\u00fcnden der Welt auf Ihn zu legen, so dass Er ein f\u00fcr alle Mal zum S\u00fcndopfer werden konnte. Im 2. Korintherbrief 5:21 steht: \u201eDenn er [Gott] hat den, der von keiner S\u00fcnde wusste [Jesus], f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, auf dass wir w\u00fcrden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.\u201c<br>Als Jesus selbst die S\u00fcnden der Menschen auf sich nahm, verlangte Gottes Heiligkeit (Reinheit), dass Jesus, Sein Sohn, verlassen werden musste. \u201eDeine [Gottes] Augen sind rein, dass du \u00dcbles nicht sehen magst und dem Jammer kannst du nicht zusehen.\u201c [Habakuk 1:13] Gott wendete Sein Gesicht von Seinem Sohn ab. W\u00e4hrend der Zeit am Kreuz trennte die S\u00fcnde der Menschheit den Vater und den Jesus.<br>Die L\u00f6sung des Problems S\u00fcnde wurde erreicht, als Jesus am Kreuz rief: \u201eEs ist vollbracht.\u201c (Johannes-Evangelium 19:30) Mit diesen Worten wurde das S\u00fcndenproblem gel\u00f6st und somit wurde die Beziehung des Menschen zu Gott wiederhergestellt. Der Weg zu Gottes Gegenwart ist nun nicht mehr durch S\u00fcnde versperrt.<br>Damit Menschen errettet werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie einfach auf das reagieren, was Gott bereits getan hat, als Er Jesus zum Sterben an das Kreuz sandte. Seine Erl\u00f6sung k\u00f6nnen wir uns nicht mit unseren Werken verdienen. Seine Erl\u00f6sung m\u00fcssen wir einfach im Glauben als Geschenk annehmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Glaube: Die Antwort des Menschen auf Gottes Probleml\u00f6sung<\/h4>\n\n\n\n<p>Keine Lehre der Bibel ist deutlicher als die der Erl\u00f6sung aus Gnade durch den Glauben. Die Menschheit kann nur durch Gottes Gnade (Seine Liebe) errettet werden, weil Jesus in den Tod geschickt wurde. Daraufhin folgt die Antwort des Menschen im Glauben (Vertrauen) auf Jesus und auf das, was Er am Kreuz getan hat. Diese Lehre der Erl\u00f6sung aus Gnade durch Glauben wird kurz und klar vom Apostel Paulus im Brief an die Epheser, Kapitel 2 Vers 8 und 9 dargestellt: \u201eDenn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, auf dass sich nicht jemand r\u00fchme.\u201c<br>Der Apostel Paulus zeigt uns Gottes Erl\u00f6sungsplan in zwei S\u00e4tzen. Jeder Satz ist so wichtig, dass sie getrennt betrachtet werden sollen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>\u201eDenn aus Gnade seid ihr selig geworden.\u201c<br>Gottes Gnade ist die Grundlage und das Fundament f\u00fcr die Erl\u00f6sung des Menschen. \u201eGnade\u201c ist Gottes Liebe zu dem Menschen, obgleich der Mensch sie nicht verdient. Gott liebt den Menschen, obwohl er ein b\u00f6sartiger, s\u00fcndiger Feind Gottes ist. \u201eDenn auch Christus, da wir noch schwach waren nach der Zeit, ist f\u00fcr uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen d\u00fcrfte vielleicht jemand sterben.\u201c (R\u00f6merbrief Kapitel 5, Verse 6 und 7) Diese Liebe f\u00fcr einen s\u00fcndigen Menschen ist Gnade, die unverdiente Liebe Gottes. Paulus beschreibt Gnade als Gottes Liebe, die sich in Christi Tod f\u00fcr s\u00fcndige Menschen beweist.<\/li><li>\u201e\u2026seid ihr selig geworden durch den Glauben\u201c<br>Der Glaube des Menschen ist die Antwort auf die Gnade Gottes. Die Antwort des Menschen im Glauben wir auf eine Person gerichtet: den Herrn Jesus. \u201eIch sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.\u201c (R\u00f6merbrief Kapitel 3, Vers 22) Der Mensch kann nicht durch Glauben an eine Lehre, an eine Kirche oder an seine F\u00e4higkeit Gutes zu tun (d.h. dem Gesetz Gottes zu gen\u00fcgen) gerettet werden. Der einzige Weg gerettet zu werden besteht darin, seinen Glauben auf die Person Jesus Christus zu setzen.<\/li><li>Errettung geschieht nicht \u201eaus Werken\u201c<br>Eine Person kann sich nicht aus eigener Anstrengung oder aus eigenem Bem\u00fchen erretten. Es ist nichts im Menschen vorhanden, das Errettung von Gott verdient. Und \u201eDa ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer.\u201c (R\u00f6merbrief Kapitel 3, Vers 10) Wer glaubt, durch seine eigenen Anstrengungen gerettet werden zu k\u00f6nnen, missversteht die S\u00fcnde des Menschen und die Heiligkeit Gottes.<\/li><li>Errettung ist \u201eGottes Gabe\u201c (Geschenk)<br>Errettung muss Gottes Geschenk sein, weil man sie als Ergebnis menschlicher Anstrengung sich nicht erarbeiten oder verdienen kann. Wenn etwas verdient werden muss, dann ist es kein Geschenk, sondern Verdienst. Aufgrund Seiner Gnade sandte Gott Jesus ans Kreuz um Ihn dort f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschheit sterben zu lassen. Jesu Tod am Kreuz war die Bekundung der Gnade Gottes. Dieser Tod Christi am Kreuz war ein kostenloses Geschenk, weil niemand es wert war, f\u00fcr ihn zu sterben. \u201eDarum preiset Gott seine Liebe gegen uns, dass Christus f\u00fcr uns gestorben ist, da wir noch S\u00fcnder waren.\u201c (R\u00f6merbrief Kapitel 5, Vers 8) Den Menschen wird die Errettung als Geschenk angeboten. Diejenigen, die versuchen sich das Geschenk zu verdienen, werden wegen der eigenen S\u00fcnde versagen. Nur jene, die willens sind, im Glauben danach zu greifen, werden das kostenlose Geschenk der Errettung ergreifen.<\/li><li>\u201e\u2026auf dass sich nicht jemand r\u00fchme.\u201c<br>Es gibt keinen Raum zum R\u00fchmen wegen der Errettung, denn sie ist g\u00e4nzlich unverdient. Jemand k\u00f6nnte sich wegen seiner Errettung r\u00fchmen oder damit angeben, wenn sie denn das Ergebnis von Arbeit oder Anstrengung w\u00e4re. Aber die christliche Botschaft ist wirklich dem\u00fctig: Sie beginnt mit der Tatsache, dass alle Menschen S\u00fcnder und von Gott getrennt sind. Die einzige L\u00f6sung dieses Problems liegt darin, seinen Glauben auf Jesus und Seinen Tod am Kreuz zu setzen. Es gibt keinen Raum f\u00fcr Stolz im Herzen eines Christen, denn ein Christ ist jemand, der ein Geschenk angenommen hat. Dieses Geschenk ist das wichtigste auf der Welt: die Errettung. Und dieses Geschenk wird den Menschen von ihrem Sch\u00f6pfer angeboten. Es kann nur im Glauben angenommen werden. Paulus Zusammenfassung des Erl\u00f6sungsplans k\u00f6nnte nicht klarer sein.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vom Glauben zum rettenden Glauben<\/h4>\n\n\n\n<p>In der Heiligen Schrift wird sehr klar dargelegt, dass Menschen dann gerettet sind, wenn sie auf Gottes gn\u00e4diges Handeln durch Glauben antworten, als Er Seinen Sohn f\u00fcr ihre S\u00fcnden zum Sterben an das Kreuz sandte. Glauben ist das einzige, das Menschen \u201etun\u201c k\u00f6nnen, um gerettet zu werden. Deshalb ist es sehr wichtig diesen Glauben zu verstehen um zu wissen, wie Gottes Gnade beantwortet werden soll.<br>Um gerettet zu werden, muss eine Person antworten, indem sie f\u00fcr die Errettung ihren Glauben und ihr Vertrauen allein auf Christus setzt. Ein S\u00fcnder, der seine S\u00fcnden bereut, ist dann eingeladen, seinen Glauben und sein Vertrauen f\u00fcr seine Errettung allein auf Christus zu setzen. Um zu Christus kommen zu k\u00f6nnen, muss eine Person wissen, wer Christus ist und was Er f\u00fcr ihn getan hat. Leider wissen viele Menschen von Christus, haben Ihn aber nicht pers\u00f6nlich angenommen und vertrauen Ihm nicht allein ihre Errettung an. Dieses pers\u00f6nliche Vertrauen ist es, das Menschen zu einer richtigen Beziehung mit Gott f\u00fchrt.<br>Was bedeutet es, an den Herrn Jesus Christus zu glauben? Es bedeutet, dass erstens wir in unseren Herzen wissen und glauben, dass Jesus der einzige Weg ist, um gerettet zu werden. Zweitens, dass wir der Bibel zustimmen, was Christus am Kreuz f\u00fcr uns getan hat, als Er unsere Strafe f\u00fcr S\u00fcnde bezahlte, so dass wir Vergebung von S\u00fcnde haben k\u00f6nnen. Drittens, dass uns Ihm \u00fcbergeben, Ihm unsere Herzen \u00f6ffnen und Ihn in unseren Herzen und in unserem Leben empfangen. Er wird in unser Leben kommen und uns zu der Art von Menschen machen, wir Er uns haben will. Glaube bedeutet zu wissen, dass wir Ihm unser Leben anvertrauen k\u00f6nnen, dass Er \u00fcber uns wacht und uns die n\u00f6tige St\u00e4rke gibt, die Art von Leben zu f\u00fchren, welche Er von uns verlangt.<br>Ein Mensch muss seine S\u00fcnde und sein Leben durch S\u00fcndenbekenntnis, Reue und dem innewohnenden Heiligen Geist Jesus \u00fcbergeben.<br>S\u00fcndenbekenntnis hei\u00dft, Gott einfach zu sagen, dass man erkannt hat ein S\u00fcnder zu sein und Vergebung der S\u00fcnden braucht. Im S\u00fcndenbekenntnis erz\u00e4hlt man Gott nicht etwas, was Er nicht schon l\u00e4ngst w\u00fcsste. Gott wei\u00df, dass man ein S\u00fcnder ist und welcher Art die S\u00fcnden sind. Wenn man S\u00fcnden bekennt, sagt man Gott schlicht, dass man endlich erkennt hat ein S\u00fcnder zu sein und der Reinigung bedarf. Wenn man Gott die S\u00fcnden bekennt, wird Er sie alle vollst\u00e4ndig vergeben.<br>\u201eWenn wir unsere S\u00fcnden bekennen, ist Er treu und gerecht, dass Er sie uns vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.\u201c (1. Johannesbrief Kapitel 1, Vers 9)<br>Reue (Bu\u00dfe) hei\u00dft sich von der S\u00fcnde abzuwenden und sich Gott zu zuwenden. In der Reue sagt man Gott, dass man mit der S\u00fcnde im Leben aufh\u00f6ren und solch eine Art von Mensch werden m\u00f6chte, wie Er uns haben will. Jesus sagt, dass Reue bzw. das Sich-Abwenden von S\u00fcnde notwendig f\u00fcr die Errettung ist. \u201eNein, ich [Jesus] sage euch; sondern wenn ihr nicht Bu\u00dfe tut, werdet ihr alle auch so umkommen!\u201c<br>Der Heilige Geist wird in unser Leben eintreten und uns die n\u00f6tige Kraft geben, die Art von Mensch zu sein wie Gott sie haben will: \u201e\u2026 sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist.\u201c (Apostelgeschichte Kapitel 1, Vers 8)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beispiel eines \u00dcbergabe-Gebets:<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p>HERR, ich bekenne Dir, dass ich ein S\u00fcnde bin, der Deine Erl\u00f6sung braucht. Ich glaube, dass Jesus f\u00fcr meine S\u00fcnden am Kreuz gestorben ist. Daher bitte ich Dich, mir meine S\u00fcnden zu vergeben.<br>HERR, ich m\u00f6chte bereuen und mich von der S\u00fcnde in meinem Leben abwenden und mich Dir als meinen Erl\u00f6ser zuwenden.<br>HERR, ich m\u00f6chte Dir mein Leben \u00fcbergeben und Dich bitten, mich zu dem Menschen zu machen, wie Du ihn haben willst. Ich m\u00f6chte mein Leben f\u00fcr Dich leben.<br>HERR, bitte gib mir Deinen Heiligen Geist, so dass ich die Kraft haben kann, die ich brauche um ein Leben zu f\u00fchren, das Dir gef\u00e4llt.<br>Ich danke Dir, dass ich nun Dein Kind bin. Ich danke Dir im Namen Jesu und preise Dich.<br>Amen.<\/p><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Alle Bibelstellen sind der Luther-\u00dcbersetzung von 1912 entnommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Garten Eden wurden die Menschen wegen der S\u00fcnde von einer pers\u00f6nlichen Beziehung mit Gott getrennt. Die Bibel handelt davon, wie Gott die Initiative ergriff, um diese verlorene Beziehung wieder herzustellen. Gott bringt die Menschen zur\u00fcck in eine Beziehung mit Ihm, weil Er sie liebt. Gott m\u00f6chte, dass Menschen darauf antworten, indem sie ihren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":3047,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"class_list":["post-95","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=95"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2090,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/95\/revisions\/2090"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/siebententagsbaptisten.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=95"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}